4. Sonstige Kriegshaufen in Weiden

Der Orden des Donners
Lange Jahre kaum besser als eine gewöhnliche Söldnereinheit wandelt sich der Orden seit 1035 BF. Zwar ist für ihn Krieg weiterhin ein Geschäft, doch sind Ansprüche und Regeln deutlich strenger geworden und Auftraggeber mit zweifelhaftem Ruf haben keine Möglichkeit mehr, Ordensritter anzuwerben. Dies führt zwar zuweilen dazu, dass sie geringer dotierte Angebote vorziehen, aber dieses Opfer nehmen sie gern in Kauf. Die Ordensritter halten sich nun auch wieder an die Zwölf Tugenden der Ritterlichkeit und führen einen größeren Anteil ihrer Gewinne an die Rondrakirche ab. Nicht zuletzt dadurch ist der "Orden der Nachgeborenen", wie er zuweilen genannt wird, wieder zu einer akzeptablen Lösung für viele Adelskinder geworden, die keine Aussicht auf das elterliche Lehen haben.
Schildherrin in Trallop ist Vantessa von Aralzin
—Etwa Vier Dutzend Ordensritter sowie ihre Knappen und Waffenknechte. Stationiert in der Donnerburg in Trallop.

Die
Huscarls
Dabei handelt sich um auf das Haus Binsböckel eingeschworene Kriegsknechte, die von einem Ritter angeführt werden. Ihre Aufgabe umfasst den Leibschutz der Binsböckler und die Bewachung sämtlicher Binsböckel-Güter. Zur Versorgung und Bezahlung der Huscarls und ihrer Angehörigen erhalten sie ein kleines Stück Land, ursprünglich nur in der Baronie Perainenstein, neuerdings verstärkt in der Stadtmark Trallop.
Bannerherr: Tannfried von Binsböckel
—1 Ritter und 1 Rotte Kriegsknechte in Perainenstein und der Bollinger Heide , 1 Ritter und eine Halbe Rotte Kriegsknechte in der Stadtmark Trallop, eine halbe Rotte Huscarls in Nordheim und 3 Kriegsknechte in der Baronie Uhdenwald.

Das Sturmbanner
Grauwolf: Iberius Stardanstein
—knapp 70 Söldlinge, stationiert in Menzheim

Die Schwarzherzen
Bannerführer: Hagen Durenald
—knapp 30 Söldlinge in der Reichsstadt Baliho

Hagendorfs Rauhreiter
Bannerführer: Maquedar Montebar
—knapp zwei Dutzend Söldlinge in der Stadt Nordhag