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Familie Hadamar - Die Disziplinierten
"Der götterfürchtige Mensch verspürt Freude wenn er anderen einen Dienst erweisen kann."- Worte, die Knechthild Hadamar zugeschrieben werden
Der Niedergang der Familien derer von Weidenhag und derer von Erlwald, machte die vergleichsweise junge Familie Hadamar, nach den Welkensteinern, zum zweitältesten in der Baronie vertretenen Adelsgeschlecht.
Das Haus ist der Inbegriff von Schwertadel. Einst erstritt man sich an der Seite der Grafen von Bärwalde mit dem Schwert in der Hand den Ritterstand und in weiterer Folge, als Dienstritter im Gefolge der Welkensteiner Barone, die Junkerwürde von Biberwald. Immer noch fühlt man sich deshalb dem ehemaligen Baronshaus in Dankbarkeit verbunden, auch wenn man sich schon oft als treue Gefolgsleute des Hauses Gugelforst bewiesen hat.
Dennoch blieb die Familie stets sehr klein und vergleichsweise unbedeutend; in den efferdwärtigen Grafschaften der Mittnacht sind sie aber immer wieder als dienende oder fahrende Ritter, sowie als verschiedenste Geweihte anzutreffen.
Stammsitz:
Motte Biberwald im gleichnamigen Junkergut
Herzbaum:
Ifirnsfichte
Schutzpatrone:
Rondra, Ifirn
Einfluss:
Gering
Zusammenhalt:
Moderat
Lehen und Besitzungen:
Junkergüter: Biberwald
Burgen: Motte Biberwald
Herkunft des Namens
Wie genau und vor allem warum das vergleichsweise junge Geschlecht an seinen Altvorderennamen gelangt ist bietet Raum für Spekulationen und oftmals witzeln Auswärtige über diesen Umstand. Tatsächlich wurde der Familie der Ehrenname von einer ehemaligen Gräfin Bärwaldes für Leistungen der Ahnin Knechthild in der Schlacht verliehen. Der Name Hadamar setzt sich aus den beiden altgarethischen Wörtern "Hadu" (für Kampf und Streit) und "Mar" (für berühmt oder groß) zusammen. Hadamar lässt sich demnach mit ´großer Krieger´ ins heutige Garethi übersetzen. Aus diesem Grund wird der Name von Angehörigen der Familie auch voll Stolz geführt, selbst wenn andere Adelshäuser darüber witzeln.
Familiengeschichte
Eine Generation später wurde Knechthilds Sohn Bäromar 779 BF mit dem damals vakanten Junkergut Biberwald in der Baronie Weidenhag mit einem Erblehen belohnt, das bis zum heutigen Tage immer noch den Stammsitz der Familie darstellt. Die Familie zeichnete sich nie durch ein hohe Kopfzahl aus, was vor allem daran lag, dass man Angehörige der Hadamar in den vielen blutigen Kriegen gegen den Erbfeind der Bärenlande stets in den vorderen Reihen finden mochte.
Die Familie heute
Das Haus Hadamar bewegte sich unaufgeregt und stetig, gleich dem Fluss Pergel in seinem Lehen, durch die Jahrhunderte seines Bestehens. Immer noch sind Angehörige der Familie als Dienstritter hoch geachtet, besticht man doch vor allem durch Loyalität und militärische Disziplin. Man strebt nicht nach Höherem sondern dient in der zweiten Reihe, gleich dem Wahlspruch der Familie: Unbeugsam in Treue, unermüdlich im Dienst. Als schwehlender Stachel im sonst unbeflecktem Leumund der Familie gilt dieser Tage die schwarze Henya, die die praioswärtige Grafschaft in Atem hält und gerade der Umgang mit ihr führt zur einen oder anderen Meinungsverschiedenheit innerhalb der Familienangehörigen; während das Oberhaupt sie aufgegeben hat und mit all seinen Mitteln und Möglichkeiten bekämpft, meinen andere, dass die Familie vor allem um die unsterbliche Seele Henyas kämpfen sollte.
Familienmitglieder
Bedeutende Familienmitglieder der Vergangenheit:
- Yann der Waydmann: (*unbekannt) mythische Sagenfigur und regionaler Heiliger der Ifirn
- Knechthild Hadamar: (718-765 BF) Schildmaid des damaligen Grafen von Bärwalde, von diesem 740 BF in den Adelsstand erhoben
- Bäromar Hadamar von Biberwald: (*750-821 BF) Sohn Knechthilds und erster Junker von Biberwald
Wichtige Familienmitglieder der Gegenwart:
- Rodunk Hadamar von Biberwald: (*1006 BF) Ritter, Junker von Biberwald
- Henya Hadamar von Biberwald: die "Schwarze Henya" (*1009 BF) Raubritterin, bis 1039 BF Schwarze Ritterin
- Olin Hadamar von Weidenhag: (*1011 BF) Geweihter der Travia im Weidenhager Tempel
- Firre Hadamar von Biberwald: (*1017 BF) Dienstritterin in Kressenburg
- Utharia Fälklin von Biberwald: (*1021 BF) Junkerin von Hohenhain auf Falkenhort
Stammtafel der jüngsten Generationen der Familie:
- Bärwulf Hadamar von Biberwald (985-1026 BF, Junker von Biberwald, gefallen im IV Orkensturm) oo Gelda von Waldtreuffen (986 - 1023 BF, Junkersgemahlin)
- Rodunk Hadamar von Biberwald (*1006 BF, Junker von Biberwald) oo Bormunde von Firunsgrund (*1007 BF, Ritterin, Junkersgemahlin)
- Firutin Hadamar von Biberwald (*1030 BF, Knappe von Luten Corrhenstein von Hirschenheide)
- Firnwan Hadamar von Biberwald (*1032 BF, XXX)
- Gerwulf Hadamar von Biberwald (*1035 BF)
- Henya Hadamar von Biberwald, die "Schwarze Henya" (*1009 BF, Raubritterin, einst Schwarze Ritterin)
- Olin Hadamar von Weidenhag (*1011 BF, Geweihter der Travia) oo Travegunde von Weidenhag (*1018 BF, Geweihte der Travia)
- Ulfert von Gugelforst (*1039 BF)
- May Hadamar von Biberwald (*1041 BF)
- Firre Hadamar von Biberwald (*1017 BF, Dienstritterin in Kressenburg) oo Travhelm von Keilholtz (*1016 BF, Geweihter der Travia)
- Trautlinde von Keilholtz (*1039 BF)
- Rondger von Keilholtz (*1041 BF)
- Rodunk Hadamar von Biberwald (*1006 BF, Junker von Biberwald) oo Bormunde von Firunsgrund (*1007 BF, Ritterin, Junkersgemahlin)
- Arbolf Hadamar von Biberwald (992-1026 BF, Ritter, gefallen im IV Orkensturm) oo Greifhild Fälklin von Anderath (1002-1043 BF, Geweihte des Praios)
- Utharia Fälklin von Biberwald (*1021 BF, Junkerin von Hohenhain auf Falkenhort)
weiteres siehe Stammbaum Familie Fälklin
- Utharia Fälklin von Biberwald (*1021 BF, Junkerin von Hohenhain auf Falkenhort)

