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Heilige in Weiden und aus Weiden

Heilige spielen im religiösen, aber auch im alltäglichen Leben aller Weidener eine große Rolle. Nun ist der Weidener an sich ein eher pragmatsicher und zupackender Zeitgenosse, der in der Regel und im Alltag wenig Sinn für religiöse Versenkung oder aufwändige Rituale hat. Doch die Namen vieler Hochheiliger, vor allem aber zahlloser Tagesheiliger sind stete Begleiter, deren Anteilnahme und Beistand selbstverständlich erbeten wird. Wie andernorts auch, werden Heilige vor allem als Stellvertreter ihrer Götter angerufen, aber auch als Mittler, denen man ein Dilemma leichteren Herzens anvertrauen mag, als einem vielleicht als streng und aufbrausend bekannten Gott. So entrückt sie nun auch sind, so nahe sie jetzt auch einer Gottheit stehen mögen: einst war ein Heiliger ebenso ein Mensch, wie der Bittsteller und manches kann eben nur ein Mensch richtig verstehen. Wie praktisch sind also Heilige, die Menschliches und Göttliches in sich vereinen. Sie können - so hofft und glaubt der Weidener - den Menschen verstehen und es dem Gott angemessen vermitteln.

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Sankt Aurelian

Titel: Sonnenzenturio-Wächter
Tsatag: 408 BF als Goldmar von Greifenberg in Greifenfurt geboren
Borontag: 471 BF als Aurelian, Vogt von Flæcht-uf-stên, gestorben
Nachkommen: keine
Feiertag: 2. Tsa (Aurelianus in der Baronie Moosgrund
Kurzprofil: Bescheidener und volksnaher Sonnenzenturio, der sich im Namen der Gerechtigkeit über seine Befehle hinwegsetzte.

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Sankta Glafira

Titel: Gräfin der Sichelwacht / Drachentöterin
Tsatag: 303 BF als Glafira Oxinger in Herzoglich Altentrallop geboren
Borontag: 342 BF als Glafira "Luchskronerin" von Aschengrat in der Grafencapitale Salthel gefallen
Nachkommen: Zwei Söhne, eine Tochter, die ebenfalls 342 BF getötet wurden
Feiertag: Folgt
Kurzprofil: Bauerntochter, die sich als Soldatin mit Mut, Witz und Beharrlichkeit einen Namen machte, dafür in den Ritterstand erhoben wurde, wenig später einen Drachen erschlug und schließlich zur ersten Herrscherin der frisch aus der Taufe gehobenen Grafschaft Sichelwacht erklärt wurde. Sie fiel im Kampf gegen die Schergen der Priesterkaiser, weil sie "ihre" Grafencapitale nicht freiwillig unter deren Herrschaft stellen wollte.

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Sankta Matissa

Titel: Keiner, von ihren Anhängern "junge Luchsin" genannt
Tsatag: Um 170 v. BF
Borontag: Um 150 v. BF
Nachkommen: Unbekannt, wohl keine
Feiertag: 21. Peraine (Verbrennung von 'Stroh-Orks')
Kurzprofil: Einfaches Bauernmädchen aus der damals urtümlichen, praioswärtigen Heldentrutz; unbekannte, umstrittene und nur regional bedeutende Tagesheilige und Märtyrerin der Rondra

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Sankta Pelegarija

Titel: Folgt
Tsatag: Um 800 herum
Borontag: Um 860 herum
Nachkommen: Unbekannt
Feiertag: 23. Travia (siehe auch: Nachtfeuer zur "Besänftigung der Geister)
Kurzprofil: Einfache Soldatin aus der Baronie Hahnfels, die einst fast in der Schlacht gefallen wäre und es sich danach zur Aufgabe machte, ruhelosen Seelen auf den Wallstätten der Sichelwacht Frieden zu schenken. Sie wurde zwar von der Kirche Rondras in den Stand einer Tagesheiligen gehoben, weil sie sich vor allem um gefallene Krieger kümmerte, genießt aber auch in der Kirche Bororns hohes Ansehen. 

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Sankta Perainme

Titel: Keiner
Tsatag: Um 750 BF
Borontag: Um 800 BF
Nachkommen: Zwei Söhne
Feiertag: Folgt
Kurzprofil: Einfache Bauerstochter, die einst in der Düsterfurt die Gnade der Heilung empfing und seitdem in der südlichen Heldentrutz als Fürsprecherin gegen Krankheit und Siechtum angerufen wird. Stammmutter der Familie von Hartungen-Düsterfurt.

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Sankt Perdan

Titel: Arc´harmya (Isdira: Schwarzer Marder, von den Elfen gegeben); Ritter vom Weydensteyn (fragwürdig)
Tsatag: Um 545 v. BF
Borontag: Unbekannt
Nachkommen: Der Sage nach eine Tochter
Feiertag: 2. Rahja (Sankt Perdans Tag)
Kurzprofil: Der Schutzheilige Weidenhags, der wie kein Zweiter dafür steht, dass wahre Liebe jede Grenze zu überschreiten vermag. Besonders verehrt von Barden. Adelige heben jedoch vor allem seine ritterliche Gesinnung hervor und rücken ihn gerne in die Richtung Rondras. Mythischer Stammvater der Familie Welkenstein.

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Sankt Yann

Titel: Keiner, genannt "der Waydmann"
Tsatag: Unbekannt
Borontag: Unbekannt
Nachkommen: Unbekannt
Feiertag: 30. Efferd (der Tag vor dem Tag der Heimkehr)
Kurzprofil: Lange glückloser Adelssohn und mäßig talentierter Waidmann, dem der Sage nach die milde Göttin Ifirn im Hain der Weißen Maid erschienen sein soll. Wird in Teilen der Trutz angerufen, um gegen Gefahren in der Wildnis und für eine sichere Heimkehr zu bitten.

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