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Die Weidener Gesellschaft

"...den im Reich Rauls des Großen vorherrschenden Feudalismus mag man im Lande der Bärin in seiner reinsten und urigsten Form erleben. An der Spitze der Weidener Lehnspyramide stehen die Herzöge aus dem Haus Löwenhaupt, die einzig den Garether Kaisern Gefolgschaft schulden. Die Grafen und Gräfinnen der Weidener Lande stellen Gefolgsleute der Herzöge dar, wobei beide Seiten ihre Rechte und Pflichten besitzen. Den Grafen und Gräfinnen untergeordnet bilden die Barone und Baroninnen das Rückgrat der Weidener Lehnsstruktur. Deren niederadelige Vasallen (es mag den Leser vielleicht erheitern, dass das Wort "Vasall" vom alten Bosparanischen Begriff Vassus abgeleitet wird, was wiederum so viel bedeutet wie "Haussklave") sind ihnen gegen Überlassung von Ritter- und Edlengütern zu Treue verpflichtet.
Gesellschaftlich mögen, bedingt durch die Bedeutung des Rittertums in der Mittnacht, diese Grenzen auch verschwimmen - so kann es gar vorkommen, dass das Wort eines Junkers mit Ritterschlag bei einer Stabsbesprechung mehr zählt als jenes eines Barons, der nie eine Knappschaft durchlebt hat.
Grob lässt sich hierbei auch die Weidener Gesellschaft in derer drei Gruppen einteilen; den größten Teil stellen hierbei die Unfreien dar. Dieser Gesellschaftsstand steht unter direkter Herrschaft eines Adeligen oder eines kirchlichen Ordens und hat für die Obrigkeit sogenannte Frondienste zu leisten. Entscheidet sich einer dieser Unfreien dazu das heimatliche Gut zu verlassen, wird dies als Schollenflucht hart bestraft.
Die zweitgrößte Gruppe bilden die Freien. Angehörige dieser Gesellschaftsgruppe findet man als Bürger vor allem in den wenigen Städten der Weidener Lande, aber auch als Handwerker, Viehzüchter, Schenkenbetreiber oder Händler in Dörfern, oder als sogenannte Freisassen (in den unwirtlichen Grenzgegenden auch Wehrsassen genannt) in den ländlichen Gebieten der Mittnacht. In der Grafschaft Baliho soll es gar Freie geben, die den Wohlstand des Adels und Klerus längst übertroffen haben.
Dennoch stehen über all dem, so will es die Götter gegebene Ordnung, Adel und Klerus. Gerade diese kleinste der drei Gruppen profitiert besonders stark von der Einteilung in die Stände. Auch wenn es Balihoer oder Bärwaldener Bauern und Viehzüchter geben mag, die sich ein besseres Auskommen sichern können als so mancher Baron aus den kargen Grafschaften Sichelwacht und Heldentrutz..."
--
-aus "Mein Weg durch Weiden", von Alwine Nesselklamm, Geweihte des Aves

Familie in Weiden

„Ja, natürlich ist das Vetternwirtschaft. Aber Ihr sagt das gerade so, als wäre es etwas Schlechtes?!“
–Arlan von Löwenhaupt, Prinz Weidens zu einem ungenannten garetischen Adligen, 1038 BF

Familiärer Zusammenhalt gilt viel in der mittnächtlichen Gesellschaft, wobei die Bedeutung zunimmt, je unmittelbarer und damit enger die Bande sind. Vettern und Basen stehen sich in Weiden häufig beinahe ebenso nahe, wie Geschwister in anderen Provinzen. Bekanntestes Beispiel dafür waren lange Zeit die Barone Knorrhold von Harffenberg-Binsböckel und Borckhart von Brauningen-Binsböckel, die aufgrund ihrer engen Verbundenheit allgemein „Balihoer Brüder“ genannt wurden, obgleich sie ‚nur‘ Vettern waren. Dabei muss der Zusammenhalt nicht zwingend aus Liebe und Zuneigung bestehen, denn häufig ist es vor allem die tiefe Verhaftung in der Tradition, die diese Verbindungen ein Leben lang aufrecht erhält. Für gewöhnlich ist ein Weidener der Gemeinschaft, in die er hinein geboren wird, verpflichtet so lange er lebt und sogar noch darüber hinaus. Davon kündet der Brauch, zu einem Mahl stets ein überzähliges Horn oder Becherchen mit Bier, Met oder Bärentod zu füllen, damit die geschätzten Toten gnädig auf den Haushalt herabblicken.

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Das Rittertum

Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Weidner Adel und dem anderer Provinzen besteht im Stellenwert des Rittertums. In vielen Herzog- und Fürstentümern des Raulschen Reichs hat dessen Bedeutung in den vergangenen Jahrhunderten deutlich abgenommen. Allein in Weiden sind Pagen- und Knappenzeit nach wie vor von großer Wichtigkeit. Nahezu jeder Adelsspross wird im rechten Alter -- also um das achte Lebensjahr herum -- zum Pagen, für viele schließt sich nach sechs Wintern die Knappenschaft bei einem Schwertvater oder Schwertmutter an. In beiden Lehrzeiten zusammen lernt der Nachwuchs somit göttergefälligen zwölf Jahren die Tugenden und Pflichten eines wahren Weidener Ritters kennen.

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Handel und Wandel

Die Versorgungslage in Aventurien weicht aus offensichtlichen Gründen weit von dem ab, was uns aus unserer modernen Gesellschaft bekannt ist. Das Setting wird in "Handelsherr und Kiepenkerl" trefflich beschrieben: Weite Teile der Bevölkerung im Mittelreich leben in einer dauerhaften Mangelsituation. Schuhe, Kleidung, Kessel und sonstigen Alltagegegenstände werden geflickt, bis sie auseinanderfallen und wenn sie das tun, werden sogar die Einzelteile noch verwertet.

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Bündnisse und Banden

Der Schmied der größten und bedeutendsten Bündnisse in Weiden ist die stete Bedrohung von außen – durch die Orks, die Goblins, das Nebelmoor, den Neunaugensee, Schwarztobrien und letzhin auch die Wildermark. In Gesellschaft, in der man stets damit rechnen muss, von irgendeiner Seite angegriffen zu werden, findet sich naturgemäß eine Vielzahl von Truppen und Trüppchen zusammen, die sich in erster Linie dem Kampf verschreibt. Weiden verfügt daher nicht nur über eine Vielzahl von Rittern, die sich teils in dem einen oder anderen Bund organisieren, sondern auch über zahlreiche Einheiten, die dem stehenden Heer zuzuordnen sind, sowie über einige kleine Söldnertruppen.

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