| Titel: |
Junker |
| Lehen: |
Junkergut Uhlengrund |
| Tsatag: |
10. BOR 1010 BF |
| Familienstand: |
Verheiratet mit Branda von Trenck |
| Nachkommen: |
Zwei Söhne, zwei Töchter |
| Kurzprofil: |
Standesbewusster Adeliger, meisterlicher Kämpfer und charmanter Raubritter |
| Verwendung: |
Ortskundiger, aufgezwungener Begleiter gegen Entgelt |
NAMEN & TITEL
• Vollständiger Name
Bärfried Rondradan von Sunderhardt
• Geburtsname---
• TitelJunker von
Uhlengrund
Ritter zu Dragenwaht
• AnredeEuer Wohlgeboren
WICHTIGE DATEN
• Tsatag10. Boron 1010 BF
• Traviatag12. Travia 1040 BF
• Borontag---
FAMILIENBANDE
• EhegatteVerheiratet mit
Branda von Trenck (*23. Efferd 1014 BF)
• KinderEin Sohn; Rondril Orschin von Sunderhardt (*18. Firun 1041 BF)
Zwei Töchter: Rondrada Heidelinde von Sunderhardt (*25. Rahja 1044 BF) und Siltja Derlinde von Sunderhardt (*14. Hesinde 1046 BF)
Ein vorehelicher Bastardsohn mit
Mirnhilde von Hahnfels; Auberlin von Hahnfels (*1025 BF)
Haus Arauken, südbornländer Landadel (mütterlicherseits)
• FamilienwappenAuf Schwarz drei goldene Tannen (zwei über eins)
• ElternOrschin von Sunderhardt (985-1030 BF, Junker von
Uhlengrund) & Heidelinde von Arauken (988-1014 BF, Hexe im
Pfaffenjoch-Zirkel)
• GeschwisterInja von Sunderhardt (*1014 BF, Truchsessin zu
Weidenhag)
• Wichtige lebende Verwandte
Keine ... Bärfried, seine Kinder und
Inja sind die letzten ihres Namens
• Bedeutende Ahnen
Tannjew von Sunderhardt (Familienbegründer, erschlug an der Seite Melcherts des Silberfinders einen gefürchteten
Tatzelwurm in der
Roten Sichel)
Orschin von Sunderhardt (985-1030 BF, Raubritter, gefallen im Goblinsturm)
AUSSEHEN & AUFTRETEN
Bärfried ist ein attraktiver Mann von athletischer Statur und darüber hinaus ein Adliger, wie er im Buche steht: die Haltung stets aufrecht und pure Verwegenheit ausstrahlend. Das Kinn stolz gereckt, blickt er aus stahlgrauen Augen in die Welt – auf selbstbewusste und beinahe schon arrogant zu nennende Art und Weise. Bärfried trägt sein dunkelbraunes Haar stets auf einige Finger Länge gekürzt und ist häufig mit gepflegtem Bart anzutreffen. Der Adlige achtet auf sein äußerliches Erscheinungsbild und ist in den meisten Fällen auch standesgemäß gekleidet. Lediglich ab und an, und dann im Beisein seiner Vertrauten, lässt er die Adjustierung schleifen - so mochte es auch schon einmal vorkommen, das der Junker mit bloßem Oberkörper auf dem Pferd saß oder an den Waffen übte. Diese modischen Fauxpas haben seit seiner Eheschließung jedoch deutlich abgenommen.
• Aventurische Informationen
Bärfried ist ein charismatischer, ritterlicher (auch wenn er diesen Begriff stets situationselastisch auslegt) Mann mit einem stark ausgeprägten Beschützerinstinkt. Über seine Familie und seine Eigenhörigen lässt er nie ein böses Wort kommen. Im Gegenzug erwartet er jedoch unbedingten Gehorsam und die Bereitschaft, ihm notfalls bis in den Tod zu folgen. Obwohl der Junker seine Gebete ausschließlich an die donnernde Herrin Rondra richtet, kann man ihm auch ein gewisses Maß an phexischer Schläue nicht absprechen. Als Raubritter (auch wenn Bärfried sich selbst nie als solchen sehen würde) “bietet” er mit großer Scharfzüngigkeit Reisenden Geleitschutz und seine gute Ortskenntnis gegen Entgelt an, treibt den sogenannten “Goblinzehnt” ein, ohne dazu befugt zu sein und nahm so einige Adels- und Kaufherrentöchterchen in Schutzhaft, von denen sich nicht wenige nur sehr unfreiwillig wieder auslösen ließen. Nach dem Schlachtentod seines Vaters beim Goblinsturm 1030 BF führt Bärfried den zuletzt eingeschlagenen Weg des Vaters fort, wagt nun immer mehr den Schulterschluss mit den anderen Familien der Sichelwacht und versucht das Lehen mit größerer Autonomie und Unabhängigkeit von den Hahnfelsern zu führen. Bestes Beispiel hierfür ist sein Eheschluss mit
Branda von Trenck, einem Abkömmling einer Familie der Nachbarbaronie
Rotenforst, auch wenn Spötter nicht umhin kommen die äußerliche Ähnlichkeit seiner Angetrauten mit der Baronin
Mirnhilde von Hahnfels anzusprechen, bestechen doch beide Damen mit ihren langen feuerroten Mähnen.
• Stärken
Trotz seines oft etwas aufschneiderischen Gebarens ist der Junker verantwortungsbewusst und glänzt vor allem dann, wenn es darum geht andere Menschen zu führen. Er ist durch sein charmantes Auftreten und seinen blumigen Wortschatz das, was man gemeinhin als ´Menschenfänger´ bezeichnen würde.
• Schwächen
Bärfried ist bisweilen ein Sturkopf und melancholischer Träumer, der sich und seine Stellung gerne einmal etwas überschätzt. Darüber hinaus witzelt man über seine Schwäche für rothaarige Frauen.
• Kurzcharakteristik
Standesbewusster Adeliger, meisterlicher Kämpfer und charmanter Raubritter
HERAUSRAGENDE WERTE
• Eigenschaften
Mut, Gewandtheit, Körperkraft
• Vor- und Nachteile
Impulsiv, Jähzorn
• Herausragende Talente
Bogen, Lanzenreiten, Schwerter; Athletik, Reiten, Selbstbeherrschung, Zechen; Überzeugen, schriftlicher Ausdruck; Orientierung, Wildnisleben; Kriegskunst
HINTERGRÜNDE
• Gottheit
Rondra, Firun
• Ausbildung
Page bei: Mirnhilde von Hahnfels
In Knappschaft bei: Mirnhilde von Hahnfels
• Knappe
Widolf von Trenck
• Seelentier
Luchs
• Meisterinfos
Bärfried stürzte sich im zarten Alter von 15 Götterläufen in eine Liebschaft mit seiner Schwertmutter und Baronin Mirnhilde von Hahnfels. Immer noch legt er ihr gegenüber eine gewisse Hörigkeit an den Tag, auch wenn er stets darum bemüht ist sich zusehends von ihr abzunabeln. Eine besondere Hilfe ist dabei seine Frau, die er nach anfänglicher Unsicherheit zu lieben gelernt hat.
BEZIEHUNGEN
• Freunde & Verbündete
Neben seiner Baronin, Schwertmutter und Mutter seines erstgeborenen Kindes, Mirnhilde von Hahnfels, gibt es zarte freundschaftliche Bande zu den Rauhenecks und Trencks aus der Baronie Rotenforst.
• Feinde & Konkurrenten
Konkurrenz zu Adeligen, die um etwas Ordnung in der östlichen Sichelwacht bemüht sind oder besonders unter den Überfällen und Anmaßungen der Hahnfelser zu leiden haben - allen voran Baronin Sindaja Schwertestreich von Silkenau und deren Gemahl Haldoran von Friggenhaupt.
Die Baronsgemahlin von Rotenforst begegnet ihm in einseitiger Aversion, doch ist sich Bärfried dessen (noch) nicht bewusst.
BRIEFSPIEL
• Verwendung
Ortskundiger, aufgezwungener Begleiter gegen Entgelt
• Spieler
IW
• Beziehungen
... in der Sichelwacht: hinlänglich
... in Weiden: minimal
• Finanzkraft
Hinlänglich
• Eindruck gefällig?
Briefspielgeschichten:
- Auf in den Kosch (diverse Texte zum Fürstenturnier 1042 BF)
- Liebe ist kein Solo, sondern...
- Traviabund wider Willen
- Was genug ist...
Fantholi-Artikel:
- Ein Ärgernis weniger? (Fan. 42)