Burgherr: Junker Trautmann von Gugelforst
Art der Burg: Burg
Bewohner: 25
Tempel: Kapelle des Praios
Garnison: Ein Ritter, 4 Waffenknechte, eine Hand Heldentrutzer Bergschützen
Besonderheiten: Burg der Finsterwacht, ehemalige Ordenssitz der Bannstrahler, "Giftschrank" zur Zeit der Herzogenwahrer von Weiden
 
 
Die Burg Lichtwacht (einst unter dem bosparanischen Namen Arx Luxvigilantia bekannt) liegt eine gute Tagesreise efferdwärts der Stadt Nordhag im gleichnamigen Junkergut. Wie auch das Lehen selbst, ist der Weg hin zur Burg größtenteils vom düsteren Schattenforst bedeckt. Die Burg ist als Turmburg angelegt und liegt auf einem Fels eines Ausläufers des Finsterkamms. Die Anlage ist deshalb schwer einzunehmen, weil sie an drei Seiten von steilen, nicht zu überwindenden Klippen geschützt ist.

Von der Ferne macht das einst stolze Gemäuer einen etwas mitgenommenen, aber dennoch rüstigen Eindruck. Der Zahn der Zeit hatte an der Burg genagt, sie jedoch nicht gänzlich gebrochen. Zwar mussten hier und da Löcher in der Mauer gestopft werden, aber sonst waren von Außen keine größeren Schäden an der Grundsubstanz zu sehen. 
Schon der Weg hoch zur Burg macht es Angreifern schwer bis vor die Tore Lichtwachts zu gelangen; ein schmaler Steig schlängelt sich dabei einmal rund um die Felsen, wobei man hier stets den Blicken (und Pfeilen) aus der Burg ausgeliefert wäre. Der Weg ist dabei strategisch sehr gut angelegt, da ein Angreifer ständig den ungeschützten Schwertarm den Wehrmauern zuwenden muss.

Das Untere Tor (1) bildet dann das erste wirklich schwer zu überwindende Hindernis, das im Ernstfall jedoch leicht aufgegeben werden kann. Das obere Tor (2) direkt an der Burganlage ist nicht zuletzt wegen seiner beiden Fallgatter schwer zu nehmen, auch weil das Überwinden des äußeren Gatters durch Mörderlöcher im Torhaus zu einer tödlichen Falle für den Angreifer werden kann. 
In der dadurch zu betretenen Hauptburg findet sich rechterhand der große Wehrturm (3), der von den Waffenknechten des Junkers und den Schwarzfedern bewohnt wird und erst vor kurzem wieder fertiggestellt wurde. Hier werden bei Bedarf auch die Feuer der Finsterwacht entzündet, um die nächsten Türme zu alarmieren. Dem anschließend finden sich die Außenmauer entlang Stallungen, Waschhaus und Gesindebehausungen (4).
Linkerhand des Torhauses besteht aus einem rechteckigem, ebenfalls in Turmform angelegten Bergfried und den widererrichteten Palas (5). Inmitten der kleinen Hauptburg findet sich auch ein geschlossenes pavillonartiges Gebäude (6).
 

Die Kapelle und die Katakomben:
Durch eine Wendeltreppe an der Innenwand des kleinen Tempels, schreitet man vom Pavillon im Innenhof Burg Lichtwachts aus hinunter in den Altarraum, der durch geschickt angebrachte Spiegel stets durch Tageslicht erhellt wird. Hier finden eine restaurierte Darstellung Praios´ und ein neues Bildnis des Heiligen Gilborns, dem zu Ehren die Kapelle vor einigen Jahren wieder geweiht wurde. Von der Kapelle aus können die Archive und die Koschbasaltkammer betreten werden, die vollständig unter Tage liegen. Auch finden sich hier ehemalige Unterkünfte für Wachen und Ordensmitglieder, die zu den Gemächern der nun hier Dienst tuenden Geweihten umfunktioniert wurde.
Inzwischen wurden sehr viele Exponate, die über Jahrhunderte in den Kammern unter Burg Lichtwacht lagen in den Praiostempel von Anderath verbracht, dennoch mag hier immer noch das eine oder andere Geheimnis lauern - die junge Geweihte Prianna von Salthel kümmert sich um die alte Anlage. Ihr und der Praioskirche wird vom Junker freie Hand über die Kapelle und Katakomben gewährt.