| Titel: | Hüterin der Saat, Ehrwürdige Äbtissin des Therbûniten-Klosters zu Beonfirn |
| Tempel: | Kloster der Therbûniten zu Beonfirn (auch Beoniter genannt) |
| Tsatag: | 978 BF |
| Familienstand: | Ledig |
| Kurzprofil: | Tatkräftige, eigensinnige Klostervorsteherin, meisterliche Heilerin und Pflanzenkundige. Bewahrt das Andenken ihres im Orkensturm gefallenen Vorgängers und hütet den Stab des Beon. |
| Verwendung: | Erfahrene Heilerin, Ratgeberin und Auftraggeberin bei der Suche nach Heilkräutern, der Bekämpfung von Seuchen oder der Versorgung Verwundeter. Ihre Eigenwilligkeit und ihre Verbindung zum Mutterhaus der Therbûniten in Trallop bieten Ansatzpunkte für Konflikte und Abenteuer. |
• Name:

Waidgunde Firunsbrugg
• Titel:
Hüterin der Saat
Ehrwürdige Äbtissin des Therbûniten-Klosters zu Beonfirn
• Geburtstag:
978 BF
• Familienstand:
Ledig
• Hauptgottheit:
Peraine
• Beschreibung:
Waidgunde Firunsbrugg ist eine siebzigjährige, tatkräftige und herzliche Perainegeweihte, deren wettergegerbtes Gesicht ebenso viel Güte wie Eigensinn verrät. Die Hüterin der Saat und Vorsteherin des Therbûniten-Klosters zu Beonfirn (im Volksmund auch "Beoniter" genannt) trägt eine schlichte, dunkelgrüne Robe mit Kapuze, darüber eine abgenutzte, erdbraune Arbeitsschürze, deren Taschen stets mit Kräutern und allerlei nützlichen Dingen gefüllt sind. Ihre Kleidung ist zweckmäßig und frei von unnötigem Zierrat, ganz wie es der bescheidenen Lebensweise ihres Ordens entspricht. Oft trifft man sie eher bei der Arbeit als in der stillen Gebetshalle des Klosters an, wo sie mit kräftigen Händen zupackt und dabei selten ein offenes Wort scheut. Ihre herzliche Art macht sie zu einer geschätzten Ratgeberin, doch wer ihr mit halbherzigen Vorschlägen oder zweifelhaften Heilmethoden kommt, muss mit einer deutlichen Erwiderung rechnen.
Stets bei sich führt sie den Stab des Beon, einen über dreihundert Götterläufe alten, reich mit Pflanzenmotiven und heiligen Zeichen beschnitzten Wanderstab. Als Reliquie des Klostergründers Sankt Beon aus Havena und Amtszeichen der Klostervorsteherin werden ihm peraineheilige Kräfte zugeschrieben. Waidgunde selbst begegnet solchen Legenden mit stiller Zuversicht. Für sie zeigt sich Peraines Segen vor allem dort, wo gesät, geheilt und mit unermüdlicher Geduld neues Leben bewahrt wird.
• Aventurische Informationen:
Als Hüterin der Saat steht Waidgunde dem Therbûniten-Kloster zu Beonfirn seit dem 1. Peraine 1026 BF vor und genießt weit über dessen Mauern hinaus den Ruf einer kundigen Pflanzenheilkundigen, die selbst bei schweren Krankheiten nicht so leicht aufgibt. Doch Waidgunde ist keineswegs eine Frau, die ihre Tage allein zwischen Kräuterbeeten und Krankenbetten verbringt. Immer wieder brach sie mit einigen Ordensbrüdern und -schwestern auf, um den Weidenern in ihren Schlachten beizustehen oder dort zu helfen, wo Krankheiten und Seuchen ganze Landstriche bedrohten. Ihre Hände wissen sowohl mit heilenden Kräutern als auch mit den Mühen einer langen Reise umzugehen, und ihre Entschlossenheit hat ihr den Respekt vieler Menschen eingebracht.
• Besonderheiten:
Besonders vertraut ist Waidgunde mit Wala von Wiesenweihen, der Äbtissin des altehrwürdigen Hauses der Schwestern und Brüder unseres herzguten Vaters Therbûn von Malkid zu Trallop. Wala schätzt ihre Erfahrung und ihren unermüdlichen Einsatz, und so genießt Waidgunde ihr Vertrauen. Dass die beiden bei Fragen der Behandlung bisweilen unterschiedlicher Meinung sind und ihre Debatten über die rechten Heilmethoden gelegentlich etwas hitziger ausfallen, tut ihrer Verbundenheit keinen Abbruch. Schließlich, so mag Waidgunde mit einem verschmitzten Lächeln einwenden, sei auch eine Heilkundige nicht davor gefeit, sich an einer festgefahrenen Ansicht zu stoßen. Dass die Beonfirner Klostergemeinschaft in der Region gelegentlich als „Beoniter“ bezeichnet wird, duldet sie, auch wenn sie selbst wohl auf die Zugehörigkeit zum Orden der Therbûniten verweisen würde.
• Meisterinformationen:
Über dem Kloster liegt noch immer der Schatten des Orkensturms. Waidgundes Vorgänger, der Ehrwürdige Abt Tannfried Erlheim, gab damals sein Leben, als er durch das Wirken eines Wunders viele Beonfirner vor den mordenden Schwarzpelzen rettete. Sein Opfer ist unvergessen und prägt das Selbstverständnis der Gemeinschaft bis heute. Waidgunde trägt das Erbe ihres Vorgängers mit Ehrfurcht, ohne sich von der Last der Vergangenheit niederdrücken zu lassen.
• Stärken:
Folgt
• Schwächen:
Folgt
• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften, politischen Gruppen:
Therbûniten
• Freunde & Verbündete:
Wala von Wiesenweihen, Vorsteherin des Therbûniten-Mutterklosters zu Trallop
Baron Gamhain von Brachfelde
• Feinde & Konkurrenten:
Orks
• Kurzcharakteristik:
Brillanter Rechtskundiger und Ermittler
• Beziehungen:
... in Weiden: hinlänglich
• Finanzkraft:
Hinlänglich (Peraine-Kirche)