Familie Böcklin

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Wahlspruch: Wild und frei
Wappen: Auf Schwarz ein wehrender silberner Gebirgsbock mit rot ausschlagender Zunge.
Gründung: Zur Zeit Olat des Bogners durch Fessir den Wilden
Oberhaupt: Yolanda Suminia Böcklin von Bockenstein
Verbreitung: Heldentrutz, Junkergut im Windhag, einige weitere kleinere Besitztümer
Kurzprofil: Sehr alte Familie aus der Zeit Olat des Bogners. Erhebt durch diesen legitimiert Anspruch auf ein Drittel der Grafschaft Heldentrutz, Opposition zur Familie Löwenhaupt. Großteil der Familie sieht Firun an erster Stelle der Zwölf und verehrt zusätzlich zu den Zwölf und ihrem Gefolge noch einen regionalen Glauben. 

 

Familiengeschichte:

Die Geschichte der Familie Böcklin ist sehr wechselhaft und von vielen Hochs und Tiefs durchzogen. Durch Olat den Bogner legitimiert, erheben sie seit jeher Anspruch auf ein gutes Drittel der heutigen Grafschaft Heldentrutz. Es gab Zeiten da beherrschten sie diesen Anteil auch. Vor allem in der Zeit zwischen 100 und 400 BF. Zu andere Zeiten herrschten sie immerhin über mehrere Baronskronen. Es gab aber auch Zeiten wo sie nur noch ein paar gejagte Renegaten in den Wäldern waren oder lediglich noch über ein Edlengut herrschten.

Momentan, um 1040 BF herum , scheint die Familie wieder im Aufschwung zu sein.

Ursprung:

Die ersten Schriftlichen Aufzeichnungen die es über die Familie Böcklin gibt und auf der sie sich als Gründungszeitpunkt berufen stammen aus der Zeit von Olat dem Bogner. Also fast 1000 Jahre in der Vergangenheit.

„Nach einiger Zeit wurde der wilde Fessir das Marschieren Leid und sprach:
„Wir wollen einen Wettlauf machen bis zu jenem Hügel dort hinten und wer als erster dort ist, soll sich dort niederlassen dürfen.“ Es war dies nämlich ein besonders schöner Hügel.
Ucarias erklärte sich einverstanden, denn er war ein schnellerer Läufer als Fessir und so liefen sie los. Doch Fessir verwandelte sich in ein wildes Steinböcklein. So konnte er die unwegsame Strecke leichter überwinden und war lange vor Ucarias am Ziel. Er nahm das Land in Besitz und ließ sich dort nieder.“
- Auszug aus der Mär von den drei Fremden zu Zeiten von Olat dem Bogner ca. 55 BF


Innerhalb der Familie unbekannt ist Fessirs Herkunft:

Fessirs Urgroßvater trug den Namen Fahim B´uucht (116 v.BF. - 17 v.BF.) und war einer der Gesichtslosen des Großsultans von Elem. Nachdem das Großsultanat 89 v.BF. endgültig unterging und Elem von horasichen Truppen besetzt wurde floh Fahim mit seiner Familie. Diese bestand zu diesem Zeitpunkt aus ihm selber, seinem erst wenige Jahre altem Sohn Faruk (86 v.BF. - 17 v.BF.) und seiner Frau Satyara (101 v.BF. - 17 v.BF.) die eine Priesterin im Ssad`Huarr (Satuaria) Tempel von Elem gewesen war.

Die Flucht bringt sie in das Umland von Khunchom. Dort leben sie zurückgezogen als Ziegenhirten und ihnen gehört nach einigen Jahren eine beachtliche Herde. Faruk wird von seinem Vater im Waffenhandwerk unterrichtet und heiratet eine Einheimische namens Merischja (78 v.BF - 4 BF) . Mit ihr hat er den Sohn Faramud (48 v.BF. - 9 BF).
Sowohl Fahim als auch Satyara und Faruk starben im Jahr 17 v.BF. Fahim und Satyara kurz nacheinander im hohen Alter zu Hause im Bett. Faruk in der Schlacht am Gadang unter Schaddai al-Schichem. Die letzten Jahre vor ihrem Tod hat Satyara ihr Wissen an Merischja weitergegeben und diese im geheimen zu einer Priesterin Ssad`Huarrs geweiht.

Ein Jahr später 16 v.BF. flieht Faramud in Begleitung seiner Mutter Merischja, aufgrund der durch Hela-Horas befohlenen Säuberungen vor dem Wüten der Horasichen Truppen. Diese Flucht bringt sie bis nach Isilela wo er sich dank seiner Waffenkünste ein halbwegs erträgliches Auskommen verschaffen kann. Doch auch hier wird alles was nach Tulamiden aussieht brutal verfolgt. Faramud bleibt stets ein Außenseiter und wird nie heimisch. Merischja gelingt es sich mit ebenfalls schlecht angesehenen Alhaniern anzufreunden und so wenigstens ein bisschen Anschluss in Isilela zu finden. Sie kann einige Jahre später sogar die Heirat von Faramud mit der alhanische Waise Koscharis (32 v.BF. - unbekannt BF) einfädeln. Dem Paar wird im Jahr 3 BF der Sohn Fessir geboren. Nur ein Jahr später stirbt Merischja plötzlich und konnte vorher nur sehr wenig von ihrem Wissen an Koscharis weitergeben. 
Faramud schliesst sich Raul al´Ahjan an und nimmt an der Zweiten Dämonenschlacht, der Plünderung und Zerstörung von Bosparan als auch der Plünderung und Verheerung des ganzen Lieblichen Feldes teil. Reich mit Beute beladen kehrt er schließlich nach Isilela zurück. Doch die Erlebnisse der Dämonenschlacht und dem Morden und Plündern im Lieblichen Feld haben sein Wesen verändert. Auch die Nachricht vom Tod seiner Mutter die er erst bei seiner Rückkehr erhält nagt an ihm. Geplagt von Alpträumen fängt er schließlich das Saufen an. Koscharis versucht 3 Jahre lang ihm zu helfen. Muss aber schließlich zu Verwandten ins Bornland fliehen. Dabei kann sie zwar die Reste der Beute aus dem Krieg mitnehmen und damit Aufnahme in einer Norbardensippe finden. Leider aber nicht ihren Sohn Fessir, der seinen Vater den Kriegshelden liebt und der ein ebenso wildes aufbrausendes Wesen hat.
Faramud stirbt schließlich 9 BF bei einer Kneipenschlägerei und Fessir ist auf sich alleine gestellt. Er wird zu Fessir dem Wilden und zieht als Abenteurer durch Aventurien.

Nach etlichen Jahren besucht Fessir die Norbardensippe der Koscharis sich angeschlossen hat. Leider kommt er nicht mehr rechtzeitig. Wenige Wochen vor seinem Eintreffen war sie gestorben. Ihm werden aber die Habseligkeiten seiner Mutter übergeben darunter ein großes versiegeltes Buch das Koscharis von Merischja bekommen hat der es von Satyara übergeben wurde. Dieses hat sie bis zu ihrem Tod weitergeführt. In ihm ist die Familiengeschichte und ihre Herkunft ab Fahim niedergeschrieben. Fessir nimmt das Buch zwar an sich, liest es aber nie. Er bleibt einige Jahre bei der Norbardensippe zieht dann aber wieder weiter.

Viele Jahre später, als er dann schon Herr der Lande jenseits des Finsterbaches war, auf dem Bockenstein lebte und eine Einheimische (die eine Hexe war) geheiratet hatte traf er sich noch mehrfach mit der Sippe. Einige der Mitglieder schlossen sich ihm sogar an und vermischten sich mit den Einheimischen. Immer wieder dachte Fessir darüber nach das Siegel des Buches zu brechen und mehr über seine Herkunft zu erfahren. Er entschloss sich aber schließlich dazu, das hier in der neuen Heimat eine neue Geschichte begann und nahm das Buch schließlich ungelesen mit in sein Grab.


Ersten Jahrhunderte:




Familienmitglieder

Die Zahl der Familienmitglieder war in der Geschichte stets starken Schwankungen unterworfen. Zwar war es immer eines der Hauptaugenmerke der Familienoberhäupter dafür zu sorgen das es stets eine große Zahl an Kindern in der Familie gibt. Doch durch die harte Lebensweise zu der man am Finsterkamm gezwungen ist, stetige Angriffe und Bedrohungen durch die Schwarzpelze und nicht zuletzt nicht selten Fehden, die wichtigste und aktuell noch gültige die mit der Familie Schnewlin, haben dazu geführt das die Familie oft am Rande der Auslöschung stand.
Aktuell scheint, nach vielen vielen Jahren des Niederganges, die Familie aber eine Glückssträhne zu haben. Nicht nur was die Zahl der lebenden Mitglieder angeht. Auch was die Anzahl der Lehen betrifft die die Familie ihr eigenen nennt. Aufgrund der Tatsache das sie in Feindschaft zu den in der Heldentrutz hoch geachteten Schnewlins und in Opposition zu den Löwenhaupts, primär in Gestalt des Grafen der Heldentrutz, stehen, benötigt sie aber auch eine gewisse Größe um überhaupt die Grundlage für ein langfristiges Fortbestehen zu haben. Ebenso vergeht auch kaum ein Jahr in dem nicht mindestens ein Familienmitglied im Kampf stirbt. Das Zeugen von zahlreichen Nachkommen ist für jeden Böcklin also Teil seines Wesens und neben ihren Fähigkeiten einer der Hauptgründe warum es sie auch nach fast eintausend Jahren noch gibt.

 

Stammbaum seit Fessir dem Wilden

sfsdf


Innerhalb der Heldentrutz

Baronie Schneehag
Junkergüter Altenfurten, Bockenstein & Welsberg
Edlengut Bockenbach

 

Im restlichen Weiden

Stadthaus mit Schreinerwerkstatt in Balihoer Grafenstadt
Stadthaus in Altentrallop (gehört streng genommen der Familie Ostheim)

 

An anderen Orten im Reich und außerhalb des Reiches

Junkergut Hunsfurt im Reichsland Flachstein der Markgrafschaft Windhag
Festes Haus Bilchtrutz in der Grafschaft Wengenholm im Fürstentum Kosch
Baduarsburg in der Reichsstadt Alt-Gareth


Traditionen und Sitten der Familie

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Fehden und Feinde der Familie

  • Die Familie Böcklin sieht sich als einzig berechtigte Herrscher über die Lande zwischen Finsterkamm und Finsterbach. Sie erkennt den Anspruch der Familie Fälklin auf einen Teil, ein kleines Drittel, der Grafschaft an. Ebenso gibt sie zu das die Familie Schnewlin einen ehemaligen Anspruch auf einen Teils des Landes hat, diesen aber durch die Fehde mit den Böcklins verwirkt hat. Aufgrund ihres Anspruches aber auch aus anderen Gründen stehen  sie in Opposition zum Grafen der Heldentrutz und damit zur gesamten Familie Löwenhaupt.
  • Mit der Familie Schnewlin verbindet sie eine Jahrhunderte alte Blutfehde die schon mehrfach beinahe zur Ausrottung beider Familien geführt hat. Inzwischen kann kein lebendes Mitglied beider Familien mehr den ursprünglichen Grund für den Beginn der Fehde nennen, auch wenn es vor Jahren Gerüchte darüber gab das dieser gefunden wurde. Dies spielt aber auch keine besondere Rolle mehr da gegenseitig so viele Gräuel verübt wurden das auch das ausräumen des ursprünglichen Grundes die Fehde nicht beenden würde.
  • Da sowohl Löwenhaupts als auch Schnewlins im Herzogtum sehr beliebt sind ist alleine deshalb der Ruf der Familie unter den meisten anderen Adelsfamilien der Mittnacht nicht der Beste.
  • Ein weiterer Grund warum viele Adelsfamilien die Böcklins nicht besonders schätzen ist ihr enger Umgang mit Weisen Frauen (Hexen) und Elfen. Von Ersteren soll es sogar mehrere in den Reihen der Familie selber geben, letztere sind sogar offiziell in den Landen der Böcklins belehnt.
  • Aufgrund der Ereignisse während der Neugründung der Finsterwacht unter Wachtgraf Halgan von Hirschenborn und weil sie es als Bevormundung in einer Aufgabe ansehen die sie seit beinahe 1000 Jahren ausführen, stehen die Böcklins dem aktuellen Wachtgraf ablehnend gegenüber. Sie halten das Amt für unnötig bzw. wenn dann müsste einer der Ihren auf diesem Posten sitzen. Die "Wacht am Finsterkamm wieder den Ork" ist dagegen alleine schon aus Gründen der Selbsterhaltung eine der wichtigsten Aufgaben der Familie.
  • In der Vergangenheit prallten die Böcklins und die Praioskirche mehrfach aufeinander. Auch wenn sie heute die Praioskirche und ihre Geweihte im allgemeinen, gemäß der zwölfgöttlichen Ordnung, ehren so ist das Verhältnis nicht ohne Probleme. Mit dem Orden vom Bannstrahl herrscht seit der Priesterkaiserzeit eine Fehde. Den Gerüchten nach sollen die rötlichen Mauern des Stammsitzes der Familie durch das Blut von Bannstrahlern gefärbt worden sein und aus den Waffen von erschlagenen Bannstrahlern soll die Klinge geschmiedet sein die das Familienoberhaupt führt. Im Gegenzug haben die Bannstrahler vor langer Zeit den Herzbaum des Stammsitzes gefällt, als sie diesen eroberten.

Verbündete und Freunde der Familie

Die Zahl derer die der Familie freundlich gegenüber steht ist nicht besonders groß. Neben ein paar weiteren Niederadeligen haben die Böcklins zu folgenden Personen und Familien ein Verhältnis was man als Freundschaft oder gar als Bündnis bezeichnen könnte:

  • Zunächst sein hier die Baronshäuser der Baronien Brachfelde, Menzheim und Teichenberg genannt. Mit jedem hat besonders der aktuell herrschende Baron von Schneehag, Firian Böcklin, freundschaftliche Bande aufgebaut. Auf diversen Treffen innerhalb und außerhalb der Mittnacht haben sie an einem Strang gezogen.
  • Mit der Familie Fälklin besteht ein lockeres Bündnis was aber eher daraus entstanden ist das beide Familien nicht sonderlich gut gelitten sind.
  • Mit der Familie Rauheneck, ebenfalls ein Haus dessen Name nicht gerade einen guten Klang hat, sind die Böcklins durch Heirat verbunden.
  • Gleiches trifft auf das Haus Mersingen zu. Wobei da ganz deutlich gesagt werden muss das sich dies eindeutig nur auf den Kronvogt von Dornensee, Albur von Mersingen, zutrifft. Der Rest des Hauses Mersingen steht der Verbindung zwischen Böcklins und Mersingens negativ gegenüber.
  • Seit einigen Jahren pflegen die Böcklins noch gute Handelsbeziehungen zu den Finsterkammzwergen unter König Garbalon.
  • Mit dem Haus Blauenburg entwickelt sich eine Freundschaft nachdem Firian Böcklin in den Wirren nach dem zwischenzeitlich für Tod erklärten Baron Rondrian von Blauenburg dessen legitime Erbin beschützt und nach Wolfenbinge gebracht hat.

  • Außerhalb der Adelspyramide ist das Verhältnis der Böcklins zu einigen Elfensippen kein schlechtes und eine Sippe ist sogar mit einem Junkergut in Schneehag belehnt. Das die Baronin eine Viertelelfe ist dürfte dabei ebenfalls förderlich sein.

  • Zu den Weisen Frauen Weidens hat die Familie seit jeher ein gutes Verhältnis und auch wenn es nicht endgültig bestätigt ist so ist es doch eher ein offenes Geheimnis das etliche Böcklindamen selber Weise Frauen waren oder sind.


Glauben der Familie

FOLGT


Was geschieht mit den Toten

Wenn immer es geht werden die Körper gestorbener Böcklins zum Bockenstein gebracht. Dort tragen die direkten Verwandten, also eventuelle Kinder, Ehepartner, Eltern oder Geschwister, der Anath vor wie wertvoll der Verstorbene für die Familie war. Ebenso werden die Umstände seines Todes besprochen. Sollte es zu diesem Zeitpunkt jemanden in der Familie geben der Boron geweiht ist wird versucht das er oder sie bei dem Gespräch anwesend ist. Besonders wichtig bei diesem Gespräch ist, wer der oder diejenige waren die für den Tod des Familienmitgliedes verantwortlich sind. Ebenso wie dessen Verbleib ist. Der Name des oder derjenigen der oder die für den Tod verantwortlich waren wird auf eine Pergamentrolle geschrieben.  Diese Rollen wird entweder in ein sogenanntes "Buch der Grolle" welches die Anath führt einsortiert. Oder aber, wenn diese schon, je nach Grad der Schwere der Schuld, bestraft wurden später oder schon Tod sind mit dem Leichnam zusammen verbrannt.
 
Die Namen aller Böcklins deren Körper nicht zum Bockenstein gebracht werden können werden im zentralen Bereich der Gruft auf eine Steintafel gemeißelt. Oft versuchen junge Familienmitglieder Ansehen innerhalb der Familie zu gewinnen indem sie entweder "Grollrollen" tilgen oder indem sie die Überreste von Tote doch noch nach Hause bringen. In den Fällen wo dies gelingt wird der in die Tafel gemeißelte Name rausgebrochen.
 
Nachdem das Gespräch beendet ist und die Schuldfrage des Todes geklärt ist trifft die Anath eine Entscheidung. Die meisten Mitglieder wird eine Feuerbestattung zugesprochen. Besonders wertvolle und herausragende Mitglieder werden statt dessen in Steinsärgen in der Grablege der Familie unter dem Bockenstein beerdigt.
Je nachdem welche Bestattungsform entschieden wurde werden nach dem Richtspruch der Anath noch einige Vorkehrungen getroffen. 
Bei der Feuerbestattung wird der Leichnam zu einem Platz in der Nähe des Bockensteins gebracht. Auf dieser Lichtung befinden sich drei große Steintische aus Findlingen in deren Mitte ein Loch ist. Die Toten werden dort, immer einzeln und nacheinander sollte es mehrere Tote geben abgelegt. Eine größere Menge Holz wird darüber geschichtet und schließlich entzündet. Die Asche der Verbrannten wird über das Loch im Steintisch aufgefangen und dann in eine Tonurne gefüllt. Diese wird in die Gruft unter dem Bockenstein transportiert wo in den Wänden viele kleine und größere Fächer zur Aufnahme dieser Urnen geschlagen wurden. Über die Jahrhunderte haben sich dort entsprechend hunderte Urnen angesammelt. 
Wurde eine Bestattung in einem Steinsarg beschlossen müssen andere Vorkehrungen getroffen werden. Spätestens jetzt wird eine Boron geweihte Person dazu geholt. In der zentralen Gruft und einigen angebauten Erkern ist Platz für die Särge. Da der Bau eines Steinsarges relativ lange dauert ist immer mindestens ein leerer Steinsarg vorhanden. Bei einem Steinmetz wird ein Deckel für Sarg in Auftrag gegeben. In letzter Zeit wurde das immer bei den Zwergen im Finsterkamm getan. Dieser Deckel  ist an der Oberseite reich verziert z.B. mit einer Ritterfigur und der Darstellungen seiner Taten wenn der oder die Tote Ritter war und als solch einer gelebt hat.
Zusammen und unter der Leitung des Borongeweihten wird der oder die Tote nun in dem Sarg beerdigt. Neben dem Leichnam kommen, je nach dem geführten Leben, noch jede Menge Grabbeigaben dazu gelegt. Der Sarg wird zunächst mit einer sehr schweren aber schmucklosen Holzplatte verschlossen. Auf den Tag ein Jahr später wird dieser dann durch den inzwischen gelieferten Steindeckel ersetzt. Dabei wird ein weiterer Segen zu Ehren Borons gesprochen.
 
In der Gruft sind bisher 15 Steinsärge aufgestellt beginnend mit dem von dem zentral in der Mitte liegenden Fessir dem Wilden.