Familie Fälklin

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Wahlspruch: Frei wie ein Falke
Wappen: Goldener, stürzender Falke auf Rot.
Gründung: Zur Zeit von Olat dem Bogner
Oberhaupt: nominell Utharia Fälklin wegen seines Rufes aber faktisch und auch von Utharia anerkannt, Boras Fälklin
Verbreitung: Heldentrutz
Kurzprofil: Eines der drei Gründergeschlechter der Adelsherrschaft im Land zwischen Finsterkamm und Fialgralwa. Nach einem tiefen Sturz zu wenig mehr als eine Bande von Raubrittern in den letzten Jahren wieder leichter Aufschwung

 

Familiengeschichte:

Familie Fälklin - die Verfemten
 
Nachdem sowohl Primavera die Schöne, als auch Fessir der Wilde ihn verließen machte sich Ucurias auf gen Praios. Als er einige Praiosläufe lang gewandert war kam er an einen schönen Felsen, der im Licht des aufgehenden Praiosmales gar gülden geglänzt haben soll. Da sprach Ucurias; "Dort möchte ich mich niederlassen!" Und er verwandelte sich in einen Falken, flog auf den Felsen, nahm das Land in Besitz und ließ sich dort nieder...
- aus der Sage "von den drei Fremden"
 
Die Familie beruft ihren Ursprung, ebenso wie die Familien Schnewlin und Böcklin auf "die Sage der drei Fremden", welche sich in etwa auf 43 - 62 BF datieren lässt. Lange Zeit stellte die Familie die Barone von Dergelquell auch wenn ihr Stammsitz nicht in Dergelquell lag. Die Fälklins waren nie diejenigen die direkt über viel Land und viele Bauern herrschten. Jahrhundertelang beschränkten sie sich auf ihre Höhenburg und wachten von da über das Land. Auch waren sie nicht sonderlich geschickt in der Haushaltung. Lange Zeit ging das gut, da stets genug Kämpfe zu schlagen waren. Da sie diese meistens gewannen konnten sie mit der Beute ihren Unterhalt sichern. Doch dann begann ein zunächst schleichender Niedergang. Wie auch die anderen beiden alten Geschlechter, Schnewlin und Böcklin, verloren sie ein Gut nach dem anderen an "neue" Adelsfamilien. Bei den Fäklins war es noch deutlicher als bei den anderen beiden und schließlich blieben ihnen neben dem Stammsitz nur noch wenige Güter welche wenig mehr waren als der Turm selbst. Die Einnahmen der Familie sanken ins bodenlose. Zu allem übel folgte dann eine lange Durststrecke und die vormals zahlreichen Köpfe des Geschlechtes zogen in zahlreiche Kriege kehrten aber meistens nicht zurück oder wenn nur mit wenig Beute. Die Orkenstürme taten ihr übriges. Schließlich blieb den einstmals sehr praiosfrommen und edlen Fäklins nichts mehr als sich mit Raubrittertum über Wasser zu halten. Am Ende führte das zu einem noch tieferen Fall. Mehrere Mitglieder waren verurteilte, verfehmte und gejagte Raubritter. Sie verloren ihren Stammsitz Burg Falkenhort und das dazugehörige Hohenhain. Mit der letzten Gelegenheit gelang es der Familie, maßgeblich durch Boras Fälklin initiert, sich davor zu retten samt und sonders als Raubritter verurteilt zu werden. Nach und nach baute er den Leumund der Familie wieder auf. Zum einen in seinem Dienst als Jagdmeister des Grafen, durch Treue Dienste in Olats Wacht aber auch dadurch das er aktiv half den größten Raubritter, Borka Fälklin, zur Strecke zu bringen. Die Krönung seiner Anstrengungen war schließlich als die letzte aus der Hauptlinie der Familie, Utharia Fälklin den Stammsitz zurück erhielt. Heute nun blickt die Familie in eine bessere Zukunft wenn auch keine rosige.