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Rittergut Blutulmenthurm
Grafschaft: Heldentrutz
Baronie: Herzoglich Weiden
Gutsherr: Magus Baltram von Weißenstein
vertreten durch Ritter Ailfir Blaubinge von Pergelgrund
Wappen: Text hierher
Einwohner: 22
Orte: Weiler Travienlob
Tempel: Schrein der Travia
Garnison: Ein gräflicher Waffenknecht
Landschaft: Das Lehen liegt auf einer bewaldeten Anhöhe zwischen dem Dergel und dem Schattenbachpass
Wege: Schattenbachpass
Besonderheiten: Der Turm der Finsterwacht wurde auf einer vergessenen orkischen Kultstätte errichtet

Beschreibung

Das in etwa 25 Rechtmeilen große Rittergut Blutulmenthurm liegt in der Baronie Hzgl. Weiden, etwa 10-12 Meilen südwestlich der Feste Hohenstein auf einer Anhöhe oberhalb des Dergels. Das hügelige Lehen ist in etwa zur Hälfte bewaldet. Der 12 Schritt hohe Turm der Finsterwacht liegt idyllisch gelegen auf einer felsigen Anhöhe oberhalb des Schattenbachpasses.

Der Weiler Travienlob

Unterhalb der felsigen Anhöhe, direkt am Schattenbachpass gelegen findet man den kleinen, verträumten Weiler Travienlob, welcher neben einfachen Behausungen für die Bauern auch einen kleinen Traviaschrein und die Schenke der Familie Erlenfold beherbergt. Einst von der traviafrommen Familie Erlenfold gegründet, beheimatete der Weiler vor der Schlacht im Ingerimm 1028 BF mehr als doppelt soviele Menschen wie heute, doch kehrten nicht alle in ihre größtenteils niedergebrannten Höfe zurück. Außerhalb des wieder errichteten Weilers befinden sich, auf Grund der Nähe des Dergels gute Weidegebiete für Ziegen und Schafe und so ist es nicht verweunderlich, dass vor allem die Schafs- und Ziegenzucht, neben der Jagd auf Rotpüschel das Überleben der Bewohner Travienlobs sichert.

Geschichte

„... im letzten Efferd war es. Da hatte die Eiche, die Großvater Adalberth einst pflanzte plötzlich blutrote Eicheln - über Nacht... Peraine hilf - uns blieb nichts anderes übrig als das Vermächtnis unseres Großvaters zu fällen und dem reinigendem Feuer zu übergeben ..."
- gehört im Gespräch zweier Bauern im Weiler Travienlob

um 250 v.BF: der Tairach-Schamane Zurok Graupelz zieht einer Vision seines Gottes folgend tief in das Land der damaligen Finstermark. Sein Ziel war es nach dem Sieg des Nagazz Blutfaust über die Glatthäute seinem Herrn einen gewaltigen Opferpfuhl zu schaffen. Einige Götterläufe später gelang es ihm mit Hilfe zwergischer und menschlicher Sklaven sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.
337 BF: im Zuge der Schaffung der Finsterwachtkette wurden die Gemäuer des Kultplatzes von einem Trupp der Bannstrahler entdeckt und geschliffen. Zum Schutze des Gebietes wurde ein Wehrturm an genau dieser Stelle errichtet. Die eigentliche Opferhalle unterhalb der felsigen Anhöhe wurde aus nicht bekannten Gründen verschont1.
599 BF: im zweiten Orkkrieg wurde der Turm nach hartem Kampf von den Orks geschliffen und die Kultstätte durch ein wahres Blutbad an der Turmbesatzung erneut geweiht.
601 BF: nachdem die Orks durch die Truppen des Bernhelm von Weiden wieder in den Finsterkamm zurückgetrieben wurden, wurde der zur Hälfte wieder errichtete Turm endgültig aufgegeben.
1023 BF: die traviafromme Familie Erlenfold gründet im Schatten der Turmruine den Weiler Travienlob.
1026 BF: die Familie Weißenstein entschließt sich den Turm wieder zu errichten, damit dieser die Aufnahme in die neue Finsterwachtkette finde. Der Magier Baltram Eichbart von Weißenstein wird der erste Ritter des Blutulmenthurms. Seinen Namen erhielt der Turm von der prächtigen Blutulme, welche ihren Schatten auf die Ruine des Turmes warf, aber gefällt werden musste.
1028 BF: die Schlacht am Blutulmenthurm; der Tairach-Schamane Rrul'ghargop greift im Ingerimm nach dem längst vergessen Kultplatz unterhalb des Blutulmenthurmes, seine Orkhorde wird jedoch von den Rittern der Finsterwacht unter der Führung von Halgan von Hirschenborn vernichtend geschlagen. (siehe auch hier)

Der Turm der Finsterwacht

Der auf einer felsigen Anhöhe über seinem näheren Umland thronende Blutulmenthurm hat eine Grundfläche von 36 Rechtsschritten und eine Höhe von 12 Schritt. Der wieder errichtete Turm ist völlig intakt und von Orkangriffen bisher weitestgehend verschont geblieben - auch die Schlacht im Jahr 1028 BF hat der Turm, bis auf einige Brandspuren gut überstanden.

 

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