| Der Wargenforst |
"...doch Perdan, der edle Recke ließ sich vom Wulffen nicht einschüchtern. Er zog sein Schwert und überwand den tobenden Sohn des Wolfskönigs. Aber anstatt seinen Hort zu plündern nahm Perdan nur seine elfische Gefangene mit sich. Eine Maid, deren Schönheit dem Betrachter Schmerzen bereiten soll und es nicht lästerlich ist, wenn ich euch sage, dass Perdan sich in diesem Moment fühlte, als stünde ihm die leidhafte Rahja gegenüber. Perdan nahm Alari zu sich auf sein schneeweißes Ross und gemeinsam ritten sie dem Aufgang des Praiosmales entgegen..."
- gehört in der Schenke Rosenhügel zu Wargentrutz, neuzeitlich"... tief im Wolfenforst da lebt sie ... die Haare gleich gesponnenem Gold ... die Augen blau wie die tiefsten Meere ... herrscht SIE in ihrem goldenen Turm über den Wald und sein Geheimnis ... niemand, ich sage dir niemand vermag hinter das Geheimnis des Forstes zu kommen ... SIE gestattet es keinem Sterblichen, denn selbst wenn es jemand schafft den Gefahren des Waldes zu trotzen und bis zu IHR vorzudringen empfängt SIE einem in Gestalt eines aggressiven, prächtigen schwarzen Wolfes ... und nur wenigen wird die Ehre zu Teil ihr wahres Antlitz bewundern zu können ..."
- gehört im Noionitenkloster Golgaris Gnade, neuzeitlichBeschreibungDer düstere Wargenforst (Isdira: Lagratan) erstreckt sich über ein großes Gebiet, eingebettet zwischen den beiden Wasserläufen Pergel und Dergel, sowie der fruchtbaren Wargenkuppen.Es existieren viele Geschichten über den mythischen Forst in der praioswärtigen Heldentrutz – so viele, dass es einem beinahe unmöglich gemacht wird auch nur eine dieser Märchen zu glauben. Gängigste Meinung unter den Einheimischen ist es, dass der Forst von einem mächtigen schwarzen Wolf beherrscht wird, der allem Anschein nach einen Zorn auf die Schöpfung und der Götter liebsten Geschöpfen haben soll. Viele sprechen gar von einem verstoßenem Sohn des Wolfskönigs, der, von seinem Vater aus den ewiggrünen Jagdgründen verstoßen, hier im Forst sein Dasein fristen muss. So erzählt es dem Unwissenden zumindest das weithin bekannte Märchen von „Perdan und Alari“. Es verwundert somit nicht, dass der Wargenforst von den abergläubischen Menschen der praioswärtigen Heldentrutz gemieden wird. Nur wenige besonders mutige (oder dumme) Jünglinge und auswärtige Glücksritter wagen es den Forst zu betreten und sich, gleich des Helden Perdan, auf die Suche nach dem Hort des Wargen und der dort gefangenen Alari aufzumachen, die den Erzählungen der Alten nach wieder im Forst gefangen sein soll. Diese Tat wird als höchster Rahjadienst und aus Verehrung für den aufopferungsvoll Liebenden Perdan begangen. Nicht viele der in den Forst aufgebrochenen kehrten daraus wieder zurück – die, die es taten gingen jedoch meist ihres Verstandes verlustig und sprachen von einer goldenen Elfenmaid in einem goldenen Turm. MeisterinformationDas Märchen "Perdan und Alari" ist weit weg von der Wirklichkeit. Die in der Mär erwähnte Alari ist mitnichten das Opfer, sondern eher der Urheber der mysteriösen Vorgänge in und um den Wargenforst. Alari Welkende-Blüte ist eine hochelfische Wächterin, die in Gestalt eines schwarzen Wolfes das Geheimnis des Forstes zu schützen versucht. Ob es sich hierbei um ein hochelfisches Artefakt, ein Gebäude, oder gar den Übertritt in eine Globule handelt ist nicht festgelegt und dem Spielleiter selbst überlassen (zu hochelfischen Artefakten vgl. ALuT S.125).
Begegnungen mit der Wächterin beginnen immer erst mit einer Warnung, die der Unwissende als „Launen der Natur“ zu deuten verstehen könnte – so scheint es, als würde sich der Wald und seine Bewohner auf wundersame Weise gegen einen wenden. Alari selbst erscheint dem Neugierigen in weiterer Folge als prächtiger schwarzer Wolf und wird den Uneinsichtigen gegebenenfalls auch mit Gewalt und Magie (Freizauberin in den Merkmalen Form und Umwelt, darunter einige, inzwischen in Vergessenheit geratene Zauber) davon abhalten weiter in den Forst vorzudringen. |
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