Baronie Weidenhag

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Grafschaft: Heldentrutz
Herrscher: Gwidûhenna von Gugelforst
Wappen: Auf silbernem Grund drei grüne Sparren übereinander
Einwohner: 1.849
Baronssitz: Der Hag, ein trutziges Rittergut innerhalb des Dorfes Weidenhag
Orte: Meisen (140 Einw.), Mittenwalde (80), Pergelfurt (180), Südhag (180), Wargentrutz (150), Weidenhag (300), dazu eine Zahl an Weilern und Höfen, wie z.B. Ifirnshau, Mühlstein, Travienshag, Travienswacht, Weidenstein oder Zirkenstadingen
Tempel: Rahja (Tempel der heiligen Rosen), Rondra (Saladûra Sancta Matissa), Travia (Hag des göttlichen Herdfeuers), Peraine-Kloster (Sankta Perainme)
Garnison: Ritter der Vasallenlehen samt Waffengefolge, drei barönliche Dienstritter, ein Dutzend Waffenknechte am Hag, die Wehrsassen der Höfe und Weiler samt Waffengefolge, ein paar Zöllner in Freiwalde und Südhag
Landschaft: Hügelige Vorgebirgslandschaft, drei große Waldstücke (Dûrenwald, Hohenforst, Wargenforst), die Ulmenau, Wargenkuppen, Wargenrücken
Wege: Hagweg, Dornstieg
Besonderheiten: Burg Welkensteyn, Dûrenwald, Düsterfurt, Elfen der "Herbstlaub-im-Nebel" Sippe und Hexenzirkel "Unkenbund" im Dûrenwald, Hain der weißen Maid, Statue der Liebenden, Warg aus dem Wargenforst, Südufer des Weißensees, der Weydensteyn


"...betrachtet man die Topographie der Baronie Weidenhag zeigt sich recht schnell woher die, 475 BF durch Rohal den Weisen, im Zuge seiner Neuordnung der Grafschaften des Reiches, geschaffenen Baronie ihren Namen hat; die fruchtbaren Lande im Herzen des Lehens, genannt Wargenkuppen, liegen eingebettet zwischen drei großen Forsten, die sich wiederum durch einen großen Bestand an Weidenbäumen auszeichnen...somit verwundert es kaum, dass die Salices (Bosp. Weiden) ihren Weg in den Namen dieser Lande gefunden haben. Der Zusatz "Hag" kann jedoch derer zweier Dinge bedeuten: primo könnte es Wäldchen heißen, was gleichbedeutend mit einer Gleichstellung des Namens "Weidenwäldchen" wäre. Segundo spricht man vom "Hag" auch wenn es darum geht eine durch Rodung entstandene Fläche zu beschreiben..."

- aus der Abhandlung ´von den rauhen Landen der Heldentrutz, seiner Menschen und dem Adel im Schatten des Finsterkamms´ der Aves-Geweihten Alwine Nesselklamm

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“Dichte, unwegsame Wälder und reißende Bäche, über die nur sehr selten einmal eine Brücke führt ... Nester, die man schwerlich ´Dorf´ bezeichnen kann … Menschen, die uns mit offenen Mündern anstarren und trotz der von seiner Hoheit ausgestrahlten Autorität misstrauisch bleiben. Nur die Götter wissen was genau wir hier sollen, denn wenn Ihr denkt, dass die Weiten Nordgratenfels´ als ´wild´ zu bezeichnen seien, dann empfehle ich Euch einen Besuch dieser kleinen Baronie, die sie Weidenhag heißen. Als wir die Grenze Weidens überschritten, sandte uns die hiesige Baronin zwei ihrer Ritter als ortskundige Begleiter entgegen, die sich, im Gegensatz zu den Menschen der Dörfer, alles andere als wortkarg gaben. Wir kamen bei ihren Erzählungen gar nicht mehr aus dem Staunen heraus und einzig seine Hoheit schien die Erzählungen mit der Vorfreude eines Abenteurers aufzunehmen, während es uns, die wir für die Sicherheit des Herzogs und seiner Gemahlin verantwortlich waren, trotz kühler Temperaturen die Schweißperlen auf die Stirn trieb. Es waren Geschichten von wandelnden Baumgeistern, die von wilden Elfen ruhig gehalten werden. Von Bach- und Seenymphen, Hexenvolk und einer goldhaarigen Elfenprinzessin in einem Marmorturm … und nicht zu vergessen Orks, die sich hier immer wieder einmal zeigten. Erst haben wir diese Worte als das typische Gewäsch von Hinterwäldlern abgetan, doch wurde selbst den unaufmerksamsten unserer Gruppe bald klar, dass wir auf unserem Weg durch den Dûrenwald beobachtet wurden. Praios sei mein Zeuge, ich werde wohl erst wieder besser schlafen, wenn wir dieses Land hinter uns gelassen haben.”

- Anshelm Ettenhartz, Hauptmann des ersten Banners der Flussgarde und somit der Leibgarde des Herzogs der Nordmarken, anlässlich eines Besuchs in Weiden 1043 BF

Karte der Lande Weidenhags, (c) IW

Weidenhag ist ein kleine, unbedeutende Baronie im praioswärtigen Teil der rauhen Grafschaft Heldentrutz und liegt eingebettet zwischen dem Weißensee, den Flüssen Dergel und Dornenwasser, sowie weiterer markanter Landmarken, wie der praioswärtigen Hügelkette Wargenrücken. Die Lande bestechen durch hügelige Vorgebirgslandschaft, gesäumt mit großen und mystischen Wäldern und reißenden Flüssen. Die Weidenhager leben in kleinen Dörfern, die ausnahmslos von wehrhaften Palisaden umzäunt sind und zuvorderst von Viehzucht und dem, was sie dem kargen Boden abtrotzen können. Wie in der Heldentrutz üblich, hat der Widerstand gegen den schwarzpelzigen Erbfeind hier einen harten Menschenschlag hervorgebracht, auch wenn die Weidenhagerin das Leben nicht in jeder Lage als einen Kampf versteht; in den Erzählungen an den Herdfeuern und Esstischen Weidenhags wird, neben Warnungen vor Magie, Ork oder Getier gerne auch aus dem reichhaltigen Sagenschatz erzählt. Dass es hier auch überdurchschnittlich viele zuversichtliche Geschichten zu hören geben mag, macht die Baronie und ihre Bewohner, im Verbund der Grafschaft zu etwas Besonderem.

I Derographie:

“Ein wunderschönes Stück Land … wenn man einen Sinn für die wilde Romantik dieser sonst so rauen Gegend hat. Der, im Licht des Praiosmales funkelnde Weißensee, die dichten sattgrünen Wälder auf sanften Hügeln, geteilt von rauschenden, klaren Flüssen. Kein Wunder, dass auch die Liebliche diese Lande für sich erwählt hat.”

- Alwine Nesselklamm, Geweihte des Aves

Die Baronie Weidenhag liegt im praioswärtigen Teil der Grafschaft Heldentrutz, zwischen Ulmenau und der Grenze des Herzogtums Weiden hin zur Markgrafschaft Greifenfurt. Die Grenzen des Lehens werden größtenteils von Wäldern, Flüssen und Wegen bestimmt. Die Firunwärtige Grenze zur Baronie Herzoglich Waldleuen - aus der die Lande Weidenhags von Rohal dem Weisen einst herausgelöst wurden - zieht sich vom funkelnden Weißensee über den Weißenstein mit gleichnamiger Festung bis zur Grenze des Hohenforstes hin zur Baroniegrenze zu Herzoglich Weiden. Die Efferdwärtige Grenze zu eben diesen Landen verläuft durch den dichten Hohenforst und war schon oft Zankapfel zwischen den hiesigen Baronen, die sich schon beinahe aus Tradition gegenseitig vorwerfen, dass die Grenzsteine vom jeweils anderen zu seinen Gunsten versetzt werden. An der Rahjawärtigen Grenze zur, in der Mark Greifenfurt gelegenen Baronie Helbrache gibt es jedoch nichts zu rütteln, verläuft diese doch zum Teil entlang des Dergels und der „Wargenrücken“ genannten Hügelkette entlang der Grenze zur Markgrafschaft Greifenfurt. Bei Südhag verläuft die Grenze weiter entlang des Flusses Dornenwasser zur Bärwaldener Baronie Herzoglich Dornstein. Rahjawärts grenzt die Baronie an die, in der Grafschaft Bärwalde liegende Baronie Kaiserlich Blaubinge.

Weidenhag wird von drei größeren Waldstücken beherrscht – dem Dûrenwald, dem Hohenforst und dem Wargenforst (Isd. Lagra´la). Zwischen diesen Waldstücken liegen hügelige Gebiete, die vor allem um die beiden Wasserläufe Dergel und Pergel besonders fruchtbar sind. Betritt man die Baronie über den Hagweg (Nordhag-Ulmenau-Weidenhag-Dergelstein-Reichsweg) von Waldleuen kommend, so erreicht man eine sanft hügelige und fruchtbare Vorgebirgslandschaft, die der Einheimische, gleich der nahen Ansiedlung in der firunswärtigen Nachbarbaronie, "Ulmenau" nennt. Mit Ausnahme des Hauptortes Weidenhag der Baronie ist dieses Gebiet jedoch wenig bewohnt, was vor allem daran liegt, dass die Überlebenden, der hier vor einigen Götterläufen in kleinen Weilern verstreut lebenden Familien seit den letzten beiden Orkenstürmen in der sicher scheinenden Nähe des Baronsitzes im und um das Dorf Weidenhag siedeln. Einzige Ausnahme bildet dabei die Gegend um den Weidenwald, rahjawärts des Hauptortes.

Folgt man einige Meilen vor dem Dorf Weidenhag dem ausgetretenen Trampelpfad in Richtung Efferd, so trifft man alsbald auf den mächtigen Hohenforst. Der in Weidenhag liegende Teil des mächtigen Forstes wird von den Einheimischen gern als "Biberwald" bezeichnet. Der wildreiche und nicht immer ungefährliche Wald hat seinen Namen von den Dutzenden Nagern, die hier am fischreichen Pergelbach siedeln und von den hiesigen Menschen nicht immer als Segen angesehen werden. Direkt am Rande des Waldes liegt das geteilte Dorf Meisen mit der Motte Biberwald, auf welcher das Adelshaus Hadamar über das gleichnamige Junkergut herrscht.

Folgt man dem Pergelbach von Meisen aus in Richtung des Hagweges trifft man nach einigen Meilen des Wanderns auf den wichtigsten Handelsweg der Baronie und etwas weiter Flussabwärts auf die drittgrößte Ansiedlung der Baronie. Das Dorf Pergelfurt liegt etwas abseits des Hagweges und der namensgebenden Furt praioswärts des Pergelbaches gelegen. Direkt am Hagweg findet der geneigte Wanderer den Sitz einer alten Weidenhager Adelsfamilie. Das Gut Düsterfurt der Familie Hartungen-Düsterfurt liegt an am praioswärtigen Ufer des Pergelbaches nahe der drei düsteren Findlinge, die hier aus dem Wasser ragen. Über die gleichnamige Düsterfurt ist es einem gefahrlos möglich über den Pergelbach setzen. Auf der anderen Seite des Wasserlaufes erreicht der Reisige das fruchtbare Hügelland der sogenannten "Wargenkuppen" und entdeckt auf Gang über den Hagweg von Pergelfurt aus in Richtung Praios neben einer Unzahl von blökenden Schafen auf den vielen saftig grünen Weiden unter anderem auch das Perainekloster "Sankta Perainme", das auf einer Hügelkuppe direkt gegenüber des Gutes Düsterfurt liegt.
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Das Land um die Flüsse Pergel und Dergel ist neben den Dergelauen das Fruchtbarste der gesamten Grafschaft. Hier finden sich eine erkleckliche Anzahl von kleinen Weilern und Höfen, die jedoch nach dem letzten entvölkernden Orkensturm zu einem großen Teil noch nicht wieder aufgebaut und bewohnt sind. So mag es gar vorkommen, dass einige der verlassenen Bauten immer noch von den ruhelosen Seelen ihren einstigen Bewohnern bewohnt werden und man deren Klagelieder in so mancher Nacht, in welcher das Madamal im Rad steht, über das Land klingen. Folgt man der Wegkreuzung beim Kloster in Richtung Efferd erreicht man nach einigen Meilen das Dorf Wargentrutz am Rande des verwunschenen Wargenforsts. Wargentrutz beherbergt neben einer der ältesten Burgen dieser Gegend (dem Stammsitz des ebenso alten Adelshauses Welkenstein) mit der Statue der Liebenden auch ein Pilgerziel der Rahja-Gläubigen.

Bewegt man sich von Wargentrutz aus den Dergel stromabwärts in Richtung Rahja erreicht man mit der Dûrenbrück schon bald die einzige Möglichkeit in der Baronie, den Dergel am Hagweg zu überschreiten. Das kleine Dorf Dûrenbrück liegt am Ort wo Dergel und Hagweg aufeinander treffen im Dûrenwald gelegen. Den Einheimischen nach ist das Dorf auf den Ruinen eines ehemaligen bosparanischen Heerlagers erbaut worden. Folgt man dem Dornstieg, der firunwärts der Brücke auf den Hagweg trifft, von Dûrenbrück aus in Richtung Rahja erreicht man tief im mythischen Dûrenwald das kleinste Dorf der Baronie – Mittenwalde. Hier ist es möglich den Pergelbach über eine rüstige Holzbrücke zu überqueren. Der Dornstieg führt den Reisigen Rahjawärts den Dergel entlang noch tiefer in den Dûrenwald bis er dann beim Dorf Südhag aus dem Wald hinaus führt. Die Schwesternsiedlung der Stadt Nordhag liegt direkt am Dergel und dem praioswärtigen Rand des Dûrenwaldes. Von hier aus entspringt das Dornenwasser, welches bis tief in die bärwaldener Baronie Herzoglich Dornstein fließt.

• Klima und Wetter
“Das Wetter hier ist oft genauso unbarmherzig und launisch wie die Lande an sich. Genauso wie du dir niemals sicher sein kannst, dass hinter dem nächsten Hain nichts auf dich wartet, das dir nach dem Leben trachtet, ist es auch nicht sicher, dass das Praiosmal dir den ganzen Tag aufs Haupt scheint wenn es dich am Morgen aus dem Schlaf küsst.”

- Heidruna, Hexe aus dem Unkenbundzirkel

Das Klima innerhalb der Baronie ist mild, was vor allem den Winden geschuldet sind. Gerade der berüchtigte Augrimmer, welcher im Herbst schier winterliche Kälte aus den Höhen des Finsterkammes auf die Heldentrutz entlässt, wäre hierbei zu nennen. Niederschläge gibt es zuhauf, oft auch in Verbindung mit dem gefürchteten ´Druidentosen´. Dabei handelt es sich um intensive Stürme, die nicht nur manches Haus abdecken, sondern auch die Ernten in Gefahr bringen. Die Winter sind bitterkalt und sehr schneereich, was im Frühjahr zu Hochwasser entlang der anschwellenden Flussläufe führt. Das machen sich widerrum vor allem die Bauern zunutze - gilt das Schwemmgebiet doch als sehr annehmbares Ackerland.

Der Weidenhager ist über das Jahr meist in wetterfeste Kleidung gewandet. Lediglich in den Sommermonden mag diese etwas leichter ausfallen. Winde und Unwetter sind das ganze Jahr über möglich und nicht selten wird der Bauer am Feld, trotz schier unzähliger Weisheiten und Künste das Wetter vorherzusagen, von Regen überrascht.

• Flora und Fauna
Die Lande der Baronie werden vor allem von großen Waldstücken und hügeligen Heiden dominiert. In den dichten Wäldern finden sich eine Vielzahl verschiedener Bäume. Nadelbäume, wie Tannen und Kiefermögen dabei zwar das Gro stellen, doch sind diese in beinahe jedem Waldstück mit Weiden, Eichen, Ahorn und Ulmen durchmischt. Zwischen den Riesen des Waldes und dem allgegenwärtigen Efeu vermögen die Waldbeerensträucher Wanderer und Tier zu erfreuen: besonders häufig findet man Him- und Brombeersträucher, sowie auch Hagebutten, Schlehen und Weißdorn. Vereinzelt können sogar Wald-Erdbeeren gesehen werden.

Auch Kräuterkundler kommen auf ihre Kosten. Alraunen und Wirselkraut wird ebenso häufig gefunden wie Brennnesseln und Sauerklee. Auf den Heiden an Wasserläufen findet sich seit einigen Götterläufen auch das gefährliche Libellengras. Dass Weidenhag gemeinhin auch als von der Lieblichen geküsst gilt, zeigt sich auch in der Pflanzenwelt: so finden sich in der Baronie auch des Öfteren Wildrosen, Rahjanisbeeren und sogar Rahjalieb.

Auf den Feldern und in den Gärten der hiesigen Bauern werden vor allem genügsame Früchte gepflanzt. Hierbei wird vor allem auf Dinkel, Hafer, Roggen und Rüben zurückgegriffen. In den hauseigenen Gärten finden sich Bohnen, Kohl, Erdäpfel oder Erbsen.

Die Tierwelt Weidenhags ist ebenso abwechslungsreich und vor allem der jagdbegeisterte Adel erfreut sich an den HordenLizenz über dreamstime erworben, (c)  Dominick Critelli an Damm- und Rotwild, oder Kleinwild wie Hasen, Dachse und Biber, die vor allem an den Wasserläufen oft zur ärgerlichen Plage werden. Wehrhafte Jagdbeute stellen die hiesigen Schwarzkittel dar, die vor allem in der Brunftzeit und im Frühling, im Beisein der Frischlinge, ein großes Maß an Aggressivität zeigen. Dem Menschen seine Beute streitig machen vor allem Waldwölfe, Bären, die sehr gerne in der Nähe der fischreichen Flüsse hausen, sowie die eher ungefährlichen Füchse, Luchse und Wildkatzen.

Als domestizierte Haustiere hält der Weidenhager vor allem die hiesigen Milchschafe, Ziegen, Hühner und Schweine. Als Nutztiere darüber hinaus auch Ponys, Pferde, sowie Hunde und Katzen.

Die Lüfte der Baronie beherrschen Falken, Uhus, Eulen und Kauze, während Amseln und Drosseln die Luft mit ihrem lieblichen Gesang erfüllen und die Finken den Wanderer in den Wäldern beobachten.

Auch magische Kreaturen finden sich in den weidenhager Landen zuhauf. Hinter jedem größeren Baum oder jeder Stromschnelle wird ein Wurzelbold, Baumgeist oder eine Nymphe vermutet. Die bekannteste darunter ist bestimmt Lorelei, die Herrin des Weißensees. Die Dûren des Dûrenwaldes gelten als Hüter des alten Waldes und verändern des Öfteren sogar ihren Standort. Herr des Wargenforsts ist eine übergroße schwarze Wargenkreatur, die von den Weidenhagern gefürchtet wird.


II Straßen und Gewässer:

Die Baronie Weidenhag ist trotz ihrer bescheidenen Größe und Lage, durch den Hagweg und Dornstieg, infrastrukturell annehmbar angebunden. Eine Tatsache, die vor allem die hiesigen Betreiber von Wegschenken und den Adel freut. In den Jahren des Bestehens der Wildermark (1028-1036 BF) erfreute sich die Wege der Baronie einer erhöhten Frequentierung, scheuten doch viele Händler die Unsicherheit der Baronien des ehemaligen Darpatiens. Der Hagweg führt von der Stadt Nordhag aus kommend durch die Baronie bis zur, in der Mark Greifenfurt gelegenen, Reichsstraße 1 (auch Greifenfurter Reichsweg genannt). Der Dornstieg zieht sich vom Weidenhagener Dorf Dûrenbrück, nördlich dessen er auf den Hagweg trifft, über die Baronien Dornstein und Wolfenbinge bis zur Reichsstraße 2.

Hagweg (Nordhag-Ulmenau-Weidenhag-Reichsweg)
Dornstieg (Dûrenbrück-Mittenwalde-Südhag-Dornsteingrund-Perainefelden-Silthrin-Blauenburg)
 
Dergel (Finsterkamm - Ochsenwasser)
Dornenwasser (Dûrenbuckel - Dergel (bei Südhag))
Weidenbach (Wargenkuppen - Pergelbach)
Südufer des Weißensees

III Besondere Orte:

Sowohl in den weitläufigen Wäldern, als auch auf den grünen Weiden Weidenhags mag der Wanderer auf so manches Geheimnis aus schon längst vergangenen Tagen stoßen. So mögen sich in der Baronie einige Relikte und mystische Stätten finden lassen, die von der längst vergangenen elfischen und orkischen Besiedelung dieser Lande künden.

Burg Welkensteyn (Uralte Burganlage am gleichnamigen Felsen über dem Dorf Wargentrutz am Rande des Wargenforstes)
Dûrenwald (Geheimnisvoller, von Elfen und Dûren bewohnter Forst, der auch von einem örtlichen Hexenzirkel als Versammlungsort gewählt wird)
Düsterfurt (Alter Ritualplatz des Ork-Gottes Rikai)
Hain der weißen Maid (Ifirnheilige Waldlichtung tief im Dûrenwald, nahe dem Dorf Mittenwalde)
Statue der Liebenden (Heiligtum der Rahja)
Wargenforst (Mystischer, Sagen umwobender Forst)
Weißensee (funkelnder See, um den des Öfteren junge Männer verschwinden)
Weydensteyn (die Ruinen eines uralten Wehrturmes am Rande des Weidenwaldes)

IV Talismane:

Der Baronsreif Weidenhags, welcher sich seit Fayris Welkenstein, der ersten Baronin Weidenhags, im Besitz der Familie Welkenstein befunden hat und erst 1036 BF an die herrschende Familie Gugelforst übergeben wurde. Der kunstvoll im elfischen Stil gefertigte Reif ist mit einer Vielzahl von Eisflocken-Quarzen besetzt und manch einer will wissen, dass es sich hierbei um Tränen Ifirns handelt. Man sagt dem Kleinod nach, dass er die Sinne seines Trägers schärft.

Die Jagdmeister der Baronie führen als Zeremonialgegenstand den alten Bogen von Yann dem Waydmann. Die Jagdwaffe scheint magisch zu sein und keine Abnutzungserscheinungen zu zeigen. Seine Machart mutet elfisch an.

Sankta Perainmes Axt
wird seit jeher vom Oberhaupt der Familie von Hartungen-Düsterfurt geführt. Von der Streitaxt sagt man, dass sie einst von der Heiligen beim Bau des Klosters verwendet wurde und der Peraine geweiht ist. Ersteres darf jedoch bezweifelt werden, eignet sich eine Streitaxt doch nur bedingt dazu Holz zu schlagen.