| Haus Gugelforst |
|
"Ibi fas ubi proxima fides"Die kleine Familie derer von Gugelforst stammt ursprünglich aus dem gleichnamigen Lehen im besetzten Teil der heutigen Rabenmark.Die alte und einstmals niederadelige Familie aus der Landgrafschaft Trollzacken regiert im kaiserlichen Lehen Gugelforst am Fuße der Trollzacken seit jeher durch eine Erbvogtschaft im Namen des Kaisers.
Die Familie zeichnete sich schon immer durch große Verbundenheit zum Reich, vorbildliche Lehnstreue und Treue zum Haus Gareth aus. Somit verwundert es nicht, dass nicht wenige Angehörige der Familie in der Reichsverwaltung beschäftigt waren und man sie des Öfteren als Dienstritter auf Adelshöfen antreffen kann. Der darpatische Zweig der Familie ist durch den Traviabund eines Familienmitgliedes mit einer anerkannten Bastardtochter Kaiser´ Bardos gar mit der Perval´schen Kaiserlinie verwandt. Von dieser darpatischen Hauptlinie gibt es jedoch nur noch wenige. Die meisten Namensträger gaben ihr Leben unmittelbar während der Invasion Borbarads für Reich, Kaiserhaus und die darpatische Heimat, sodass es neben dem heutigen Reichsvogt Geppert von Gugelforst-Gareth noch maximal eine Handvoll Vertreter dieser Linie gibt, auch wenn sich ihr Blut durch familiäre Bindungen in nicht wenigen darpatischen Familien finden mag.
Die Entstehung des weidener Zweiges lässt sich in die Regierungszeit Kaiser´ Pervals zurückverfolgen. Damals (um 945 BF) ehelichte der darpatische Ritter Wulfhart von Gugelforst die damalige Baroness May Welkenstein von Weidenhag. Da May nur eine Bastardtochter des damaligen Barons war, waren die Aussichten auf das Erbe der Baronie denkbar schlecht. Umso größer war jedoch die Überraschung als Baron Avon am Totenbett nicht seinen Sohn Menzel, sondern mit Wulfhart von Gugelforst, der Gemahl seiner geliebten Bastardtochter May, als Nachfolger festgelegt wurde. Als offizielle Gründe wurden Menzels Verfehlungen angegeben, doch meinte die Familie Welkenstein zu wissen, dass Menzel einer Intrige Mays zum Opfer gefallen war, die es mit Hilfe der Traviakirche (der die lotterhaften Welkensteiner schon länger ein Dorn im Auge waren) schaffte ihren Vater von Menzels angeblichen Verfehlungen und Wulfharts Edelmut zu überzeugen. Herzog Wallfried IV reichte das Zeugnis, des bei Avons Tode anwesenden Traviageweihten aus um dem letzten Willen seines jahrelangen Gefolgsmannes zu entsprechen und Wulfhart als Baron zu bestätigen.
Lange Zeit herrschte auf Grund dieser Streitigkeit eine erbitterte Fehde zwischen den Familien Gugelforst und Welkenstein. Den Höhepunkt erreichte die Fehde bereits 945 BF, als die verbündeten Häuser Gugelforst und Dûrenwald-Elfenstein, die von Menzel besetzte Stammburg Welkensteyn einnahmen und schleiften. Erst Menzels Tod 970 BF konnte den Adelskrieg beenden.
Die Gugelforster werden vom einfachen Volk ob ihrer Volksnähe und Freigiebigkeit verehrt und vom Adel als treue und zuverlässige Bündnispartner geschätzt. Man hält sich seit jeher weitgehend aus machtpolitischen Spielchen heraus und investiert seine gesamte Energie in den Schutz der ihnen Anbefohlenen.
Stammtafel des Weidener Zweiges des Hauses Gugelforst:
|
Letzte Änderungen
Anmeldung
Verwendung der Marke und auch von Inhalten des Rollenspiels DAS SCHWARZE AUGE mit freundlicher Genehmigung der Ulisses Medien & Spiel Distribution GmbH.
DAS SCHWARZE AUGE, AVENTURIEN und DERE sind eingetragene Marken der Ulisses Medien und Spiel Distribution GmbH oder deren Partner. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung von Ulisses Medien und Spiel Distribution GmbH sind Sie nicht befugt, Ulisses-Spiele-Markenzeichen oder -Namen in gleich welcher Weise zu verwenden.
Powered by Joomla!.
Designed by:
Valid XHTML and CSS.
