Feengunde von Hohenlot

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• Name
Feengunde von Hohenlot

• Titel
Junkergemahlin zu Dachsbockel

• Wappen
Das Familienwappen der Ilmenaus zeigt ein silbernes Ilmenblatt auf rotem Grund.

• Geburtsjahr

14. Phex 975 BF

• Familienstand
Verheiratet mit Vulcomar von Hohenlot;
Ein Sohn, zwei Töchter

• Hauptgottheit
Travia und Peraine

• Beschreibung
Feengundes Auftreten wird stets vom Duft schwerer Duftwässer begleitet, die sie aus Gareth und Festum bezieht. Lange, wallende Gewänder umwinden die wohlgeformten Rundungen ihrer zierlichen Gestalt und flattern im Wind wie eine strahlende Aureole. Das schwarze Haar trägt sie zu einem langen Zopf geflochten. Am Hofe des Hochadels allerdings flicht sie nur einige dünne Zöpfe in das ansonsten offene Haar und schmückt es mit bunten Bändern und farbenprächtigen Blüten.
Im Gespräch ruhen Feengundes Augen stets auf ihrem Gegenüber und der milde Ausdruck der graugrünen Augen ändert sich auch nicht bei hitzigen Debatten und lautstarken Auseinandersetzungen – eine Angewohnheit, die bei manchen Gesprächspartnern für Unbehagen sorgt. Andere meinen darin die unverhohlene Arroganz der Dachsbockelerin zu erkennen.

• Aventurische Informationen
Als Kind Balihos vermisst Feengunde vor allem das (für Weidener Verhältnisse) ausschweifende Leben in der Stadt. Auf Abendgesellschaften, Tempelbesuche, den Trubel der Märkte und die Vergnügungen in den Gasthäusern muss sie seit ihrer Heirat weitgehend verzichten. Die wenigen Reisen nach Trallop und Baliho gehören damit zu ihren Lieblingsunternehmungen – und jedes Mal verfinstert sich ihre Miene, wenn sie bei der Rückkehr des abgeschiedenen heimatlichen Wehrgehöftes ansichtig wird.
Auf die noch selteneren Besuche hoher Würdenträger auf dem Dachsbockel ist sie allerdings zu jeder Zeit eingerichtet: Im Keller lagert sie immer einige Delikatessen, für die sie ein kleines Vermögen auszugeben bereit ist; die Gästezimmer können innerhalb kürzester Zeit zu heimeligen Oasen in der wilden Abgeschiedenheit der Sichelwacht werden. Und auch ihre Kleidung wählt sie zu solchen Anlässen gerne etwas auffälliger als ihrem zurückhaltenderen Ehemann lieb ist.

• Meisterinformationen
Nichts ist Feengunde so wichtig wie ihre gesellschaftliche Stellung und der damit verbundene Lebensstil. Dafür hat sie sogar die Vergnügungen der Stadtmark gegen die Tristesse der Sichelwacht eingetauscht. Allerdings hat sie immer damit gerechnet, dass Vulcomar durch seine Verbindungen noch weiter in der Adelshierarchie aufsteigen würde. Dass sie nach 25 Ehejahren immer noch auf dem Dachsbockel sitzt, zwingt die ambitionierte Junkersgemahlin nun dazu, eigene Wege zu gehen. Bei gesellschaftlichen Ereignissen weicht Feengunde ihrem Mann nicht von der Seite und achtet darauf, dass er mit seiner oft rigiden Art kein Porzellan zerbricht. Außerdem nutzt sie jede Gelegenheit, die Konkurrenten ihres Gatten vor Grafen- und Herzogenhaus abzuwerten. Die zeitweisen Eskapaden ihres Mannes nimmt Feengunde ungerührt zur Kenntnis – ja, sie achtet sogar darauf, dass Vulcomars außereheliche Rahjadienste nicht zum Gesprächsstoff werden.
Obwohl sich die gebürtige Städterin den ‘ländlichen’ Götinnen Travia und Peraine
zugewendet hat, fühlt sie eine größere Nähe zum Herrn Phex. Diese Verbundenheit behält sie allerdings für sich.

• Stärken
Feengundes Erziehung war von Beginn ihres Lebens an darauf ausgelegt, dass sie einmal in die höhere Gesellschaft einheiraten würde. Damit einhergehend hat sie eine Begabung für gesellschaftliche Talente erworben, die sie zu einer aufgeschlossenen Zuhörerin und vorausschauenden Taktiererin gemacht hat – allerdings vornehmlich mit dem Ziel, die Schwächen ihres Gegenübers auszuloten und dieses Wissen gewinnbringend für die eigenen Pläne einzusetzen.

• Schwächen
Zum Erreichen ihrer Ziele benötigt Feengunde mehr als ihr gesellschaftliches Ansehen. Die meisten Gewährsleute lassen sich mit Geld gefügig machen. Doch diese Ressource ist ausgesprochen begrenzt – zumal das Haus Ilmenau seines Vermögens gänzlich verlustig gegangen ist. Deshalb werden mittelreichische Dukaten und bornische Batzen, vor allem aber die Anstrengungen, die Feengunde unternimmt, um neues Kapital aufzutreiben, immer wieder zu den gefährlichsten Fallstricken auf ihrem Lebensweg.
Eine ausgewachsene Goldgier ist Feengunde allerdings nicht zueigen, da sie blinkendes Silber und Gold nur als Mittel zum Zweck sieht und die Anhäufung von Reichtum nicht im Mittelpunkt ihrer Unternehmungen steht.

• Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte
Die Ursprünge des Adelshauses Ilmenau liegen in der Grafschaft Baliho. Die Familie wurde allerdings nie mit einem eigenen Lehen bedacht. Stattdessen erarbeiteten sich Feengundes Vorfahren als finanzkräftige und oftmals freigiebige Rinderzüchter die Anerkennung des Grafenhauses. Seit dem Tod von Feengundes Vater muss das Haus jedoch als weitgehend machtlos, wenn nicht ganz erloschen gelten, denn Feengunde und ihr entfernter Cousin Dawahn von Ilmenau aus der Stadtmark Baliho sind die letzten Vertreter des Geschlechts.

• Herausragende Ahnen
Feengundes Vater Reikhart von Ilmenau verlor 1019 BF sein gesamtes Vermögen, als er in den Rinderhandel mit Garetien einsteigen wollte und schon bald auf ein trickreich eingefädeltes Täuschungsmanöver der um ihre Pfründe besorgten Rinderbaronin Marja Ganjaneff hereinfiel. Mit den Dukaten büßte Reikhart auch seine Lebenslust ein. Er wählte den Freitod in den Fluten des Pandlaril.

• Freunde & Verbündete

Zum Zwecke der Rache an Marja Ganjaneff (siehe unten) stellt sich Feengunde gut mit Jobdan Boswitz, der in der Dachbockelerin allerdings nur ein Mittel zum Zweck und keine Freundin sieht.

• Feinde & Konkurrenten
Seit den Geschehnissen, die Reikhart von Ilmenau in den Tod trieben, wartet Feengunde auf eine Gelegenheit, Rache an der Balihoer Rinderbaronin Marja Ganjaneff zu üben.

• Kurzcharakteristik
Kompetente Diplomatin

• Herausragende Eigenschaften

Intuition 14, Fingerfertifkeit 14;
Eitelkeit 8, Geltungsbedürfnis 8

• Herausragende Talente

Etikette, Überzeugen, Staatskunst, Hauswirtschaft (Verwaltung)

• Beziehungen
… zum Sichelwachter Adel: hinlänglich
… zum Balihoer Stadtadel: hinlänglich

• Finanzkraft
Hinlänglich