Adaque von Mersingen

Titel: Baronin
Lehen: Baronie Schneehag
Tsatag: 07.Praios 1013 BF
Familienstand: verheiratet mir Firian Böcklin
Nachkommen: 2 Söhne, 2 Töchter
Kurzprofil: Garetisch stämmige Baronin die sich in Weiden sehr wohl fühlt und sich mit ihrem Mann gut ergänzt
Verwendung: Die Stimme der Vernunft und Milde in der Regierung von Schneehag, Verbindung zu einigen Elfensippen der Umgebung und neuerdings nach Donnerbach.

NAMEN & TITEL

• Vollständiger Name
Adaque Silmariel Etiliana von Mersingen m.H.                                                                                      

• Geburtsname
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• Titel
Baronin von Schneehag
Ritterin

• Anrede
Euer Hochgeboren

 

 

 

 

 

 

 

 

 


• Persönliches Wappen
Das Wappen der Familie Mersingen mit dem Wappen der Böcklins als Herzschild. 

WICHTIGE DATEN

• Lehen & Besitztümer
Baduarsburg in Alt-Gareth

• Tsatag
7. Praios 1013 BF

• Traviatag
1. Rondra 1033 BF

• Borontag
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FAMILIENBANDE

• Ehegatte
Firian Böcklin von Buchsbart zu Schneehag

• Kinder
Lebanus Aranael Böcklin von Buchsbart zu Schneehag (28. Rahja 1033 BF)
Boronica Ilmariel von Mersingen m.H. (1. Hesinde 1035 BF)
Suminia Lyseria Böcklin von Buchsbart zu Schneehag (15. Rondra 1037 BF)
Albur Marbert von Mersingen m.H. (27. Travia 1039 BF).

ABSTAMMUNG

• Hauszugehörigkeit
Zugehörigkeit zum Haus Mersingen m.H. ;
durch Heirat mit dem Haus Böcklin.

• Familienwappen
Das des Hauses Mersingen

• Eltern
Adaques Vater ist Albur von Mersingen m.H.;
ihre Mutter ist Ceriane von Mersingen m.H.

• Geschwister
Adaque hat einen älteren Bruder, Rondrian von Mersingen m.H. (22. Phex 1008 BF);
und einen jüngeren Bruder, Thallion von Mersingen m.H. (28. Firun 1016 BF).

• Wichtige lebende Verwandte
Neben ihren eigenen Eltern und Geschwistern hält sie es mehr mit der Familie ihres Mannes.
Lediglich mit der Pfalzgräfin von Koschgau Thargrîn Raugunde von Mersingen unterhält sie losen Kontakt der einige Briefe pro Götterlauf und bisher einen einzigen Besuchs ihrerseits auf der Pfalz Kaiserley umfasst.

• Bedeutende Ahnen
Das Haus Mersingen hat in der Vergangenheit und der Gegenwart einige schillernde Persönlichkeiten hervorgebracht. Für Adaque persönlich waren neben ihrem Vater lediglich noch Valdara von Mersingen und Barduron Golambes von Mersingen , die sie beide verehrt, entscheidend. Dagegen sieht sie die Rabenmärker Gernot und Welfert bestenfalls als Personen mit zweifelhaftem Leumund und Umgang.

AUSSEHEN & AUFTRETEN

• Beschreibung
Adaque ist gut 170 HF groß und hat dunkelblonde mit einem Rotstich versehene schulterlange Haare. Diese bedecken in der Regel ihren spitzen Ohren die sie aufgrund ihrer Abstammung, ihre Mutter war eine Halbelfe, hat. Bis auf die Ohren zeigen höchstens noch ihre hohen Wangenknochen das elfische Blut in ihren Adern an. Ihre braunen Augen sind zum Beispiel in ihrem Glanz und Größe nicht von anderen Menschenaugen zu unterscheiden. Bereits als Pagin hat sie durch ihre durchaus freundliche und herzliche Art die Vasallen und Bediensteten ihres Vaters beeindruckt. Weniger breitschultrig als vielmehr drahtig hat schon so mancher ihre Kraft und Ausdauer unterschätzt. Dabei gilt sie als gewissenhaft und sehr gut organisiert. Ebenso hat sie ein sehr großes Talent im Umgang mit Tieren und sich den Ruf erworben, dass man ihr jedes Ross oder den unbändigsten Jagdhund anvertrauen kann. Gleichsam wirkt Adaque in der Anwesenheit und im Umgang mit Tieren, deutlich entspannter, als bei Veranstaltungen auf dem höfischen Parkett. Aufgewachsen im reichen Dornensee am Rande der Goldenen Au und nach ihrer Knappschaft am Eslamsgrunder Grafenhof war die Ankunft in der rauen weidener Heldentrutz zunächst ein Schock für sie. Allerdings hat es nicht lange gedauert und sie hat gemerkt, dass sie sich in diesem Umfeld wohler fühlt als an einem Grafenhof.
Die Heirat mit Firian war von Firians Mutter und Adaques Vater eingefädelt und organisiert ohne dass beide gefragt wurden. Adaque verabscheute Firian zunächst. Erst nach einem mehrmonatigen Aufenthalt im Furnwald kamen die beiden sich näher und lieben sich inzwischen. Die gemeinsamen Kinder bezeugen dies ebenfalls inzwischen eindrucksvoll.
Mit der Zeit ist sie in ihre Rolle als Baronin nicht nur herein gewachsen sondern hat diese auch voll angenommen. Mit Firian verbindet sie eine gleichberechtigte Partnerschaft und sie ergänzen sich inzwischen sehr gut. Die Art und Weise wie dieser das Land regiert hat sie übernommen wobei sie in der Regel eher für den ausgleichenden, milden Teil steht. Das bedeutet aber nicht, dass sie keine harten und strengen Entscheidungen fällt. Sehr selten kann es auch mal passieren, dass sie in große Wut gerät. Dann ist es am besten ihr auszuweichen.
Seit ihrer Ankunft in Weiden hat sie die Lehren von Ifirn immer besser kennen gelernt. Eine Vielzahl ihrer Gebete gehen inzwischen an sie und sie handelt und lebt nach ihren Geboten.
Zwar zur Ritterin ausgebildet findet sie inzwischen keinen großen Gefallen mehr am Kampf. Sie sieht ein, dass es aufgrund der Bedrohung durch die Schwarzpelze nötig ist, sich in Übung zu halten und versteht so auch den Nutzen des Tjostens. Aber große Liebe empfindet sie für beides nicht sondern sieht es eher als lästige Pflicht an.
Genau wie ihr Mann ist sie gutem Speisen sehr zugeneigt. Lange und vor allem ausschweifende Zechereien dagegen ganz und gar nicht und trinkt selber nur sehr wenig alkoholisches.
Bei ihrer Kleidung setzt sie großen Wert auf Qualität und weniger darauf, dass es gerade besonders modisch ist. Ebenso wie ihr Mann trägt sie lieber einfachere und praktische Kleidung anstatt aufwendiger Kleider. Zwar trägt sie auch schon bei geringeren Anlässen als ihr Mann feine Kleidung. Im Alltag auf Burg Firnhag aber auch eher Jagdkleidung.
Wenn sie sich zum Kampf rüstet wählt sie meistens eine Leichte Platte mit ledernen Arm- und Beinschienen und Wappenrock über einen Gambeson. Dazu Handschuhe aus Kettengeflecht und einen Schaller.
In sehr kalten Wintermonaten oder wenn etwas leichtere Rüstung gefragt ist, trägt sie dagegen dann einen langen Ledermantel aus Hirschleder der nach Brigantina-Machart gefertigt ist. Dazu dann meisten noch einen schweren Fellumhang.
Als Reittier vertraut sie in der Regel auf ihr Schlachtross Madaleth. Einem Dunkelfuchs aus der Bellias-Linie der Rappenfluher Waldrappen den Firian ihr zur Hochzeit geschenkt hat. Sie hat aber auch schon jede der Fessliner Lichtmähnen die im Stall von Burg Firnhag stehen geritten, sich aber noch nicht für eines davon als bevorzugtes Reitpferd entschieden.

• Aventurische Informationen
Adaque ist zufrieden mit ihrem Leben wie es im Moment läuft. Fühlte sie sich anfangs wie ein Fremdkörper unter den Angehörigen des weidener Adels ist sie inzwischen aufgenommen. Mit der Zeit hat sie auch gemerkt, dass ihr die Lebensart mehr liegt als die des garetischem Adel. Ihre ersten Versuche in Weiden Kontakte aufzubauen, als sie fälschlicherweise auf Verwandtschaft baute, schlugen zwar fehl, doch nicht zuletzt durch ihre Schwiegermutter ist sie inzwischen mit einigen bekannt. Als eine Mersingen, die in Weiden bisher nie viel Macht hatten oder zahlreich vertreten waren, hatte sie auch den Vorteil, dass die Meisten ihr erst einmal unvoreingenommen gegenüberstanden. Auch wenn dies natürlich durch den Leumund der Familie Böcklin teilweise wieder aufgehoben wurde. Diese konnte sie dann aber durch ihr freundliches Wesen meistens umstimmen. Auch wenn sie mit ihrer Heimat was die Lebensart angeht nicht mehr viel verbindet, ist sie noch regelmäßig dort.
Adaque hat ein sehr enges Verhältnis zu ihrem Vater, der im garetischen Adel ja auch eher ein Fremdkörper ist. Dieser unterstützt Adaque auch weiterhin regelmäßig. Wobei sie insgeheim weiß, dass er es auch deshalb macht, da die Familie ihn nie geschätzt hat und er spätestens nachdem er unabgesprochen seine Tochter mit einem unwichtigem kleinen Baronshaus in der Weidener Provinz verheiratet hat, von dieser geschnitten wird. So hat Adaque bereits zur Hochzeit von ihrem Vater ein Anwesen, die Baduarsburg, in Gareth geschenkt bekommen. Dabei gehörte dieser Besitz seit Kaiser Eslam IV der Familie Mersingen. Außerdem trifft seit der Hochzeit jedes Jahr Anfang Phex ein Wagenzug in Schneehag ein. Dieser ist beladen mit allerlei Handwerksgütern, Saatgut und Vorräten. Vor allem aber Leibeigene und Freie aus Dornensee, die Land in Schneehag bestellen können. Albur, der ja nur Vogt von Königlich Dornensee ist, lehnt sich damit zwar sehr weit aus dem Fenster. Aber es bereitet ihm eine diebische Freude seiner Familie so zu zeigen was er von ihrer Ablehnung hält.
Neben den Aufgaben die Adaque als Baronin und auch als Mutter hat, und die natürlich viel Zeit kosten, beschäftigt sie sich aber auch noch mit anderen Dingen.
Auch sie findet großen Gefallen an der Jagd. Wobei sie nur recht selten auf Bock, Schwarzkittel oder Raubtiere Jagd macht. Sie stellt am liebsten mit dem Bogen alle Arten von Federvieh nach. Daneben geht sie auch sehr oft der Falknerei nach.
Eigentlich noch vor der Jagd beschäftigt sie sich mit der Tierzucht.
Den Firnhager Horst würde es ohne sie schon nicht mehr geben. Aktuell besteht er aus einem Falkenpärchen, zwei Weihenpärchen und einem Uhupärchen. Schon mehrfach ist es ihr gelungen das die Tiere eine Gelege angelegt und ausgebrütet haben. Schon länger versucht sie ein Bergadlerküken oder ausbrütbares Ei dieses Vogels zu bekommen. Insgeheim würde sie auch gerne einmal ein Taschendrachenei in die Finger bekommen und diesen aufziehen.
Doch die Vogelzucht ist nicht das einzige Feld. Die Hunde überlässt sie zum größten Teil Firian, beschäftigt sich aber auch viel mit den Tieren. Dafür findet man sie täglich im Stall bei den Pferden, die es auf Burg Firnhag gibt. Beinahe jede Woche reitet sie auch zum barönlichen Gutshof "Buchsbart" wo die Fessliner Lichtmähnen gezogen werden. Ihr ältester Sohn hat seit über einem Jahr einen zahmen Baumbären als Haustier, den Adaque verletzt im Wald gefunden hat und persönlich abgerichtet hat. Ihre beiden Mädchen haben ebenfalls schon Haustiere. Boronica ein Frettchen und Suminia eine Katze. Lebanus und Boronica beide auch schon ein Pony und konnten fast eher reiten als laufen. Selbst in den späten Abendstunden sucht der alte Kater "Stern" stets ihre Nähe wo er sich sonst den ganzen Tag von allen Menschen fernhält.
Als Baronin in Weiden trainiert sie auch andauernd ihre Kampffertigkeiten, was ihr allerdings, solange es um nichts geht was man auch bei der Jagd nutzen kann, lästige Pflicht ist.
Ihre Fertigkeiten im Lanzengang sind guter Durchschnitt auch wenn sie nur recht selten an Turnieren teilnimmt. Vom Pferd kämpft sie genau wie Firian mit dem Rabenschnabel lieber setzt sie aber vom Pferderücken den Wurfspeer ein. Im Fußkampf belässt sie es in der Regel bei Langschwert und Schild.

• Stärken
Umgang mit Tieren sowie Zucht Abrichten und Zucht derselben, Menschenkenntnis.

• Schwächen
Es fällt ihr sehr schwer sich ihre Fähigkeiten im Kampf zu erhalten und sie musste bisher noch nie großes Leid, Verluste oder Entbehrungen erfahren.

• Kurzcharakteristik
Mit ihrem Leben zufriedene Baronsgemahlin.

HERAUSRAGENDE WERTE

• Eigenschaften
IN

HINTERGRÜNDE

• Gottheit
Rondra und Boron

• Finanzkraft
Ansehnlich

• Meisterinfos
Adaque ist vollkommen in Weiden angekommen. Auch wenn Garetien immer ihre Heimat bleiben wird und sie gerne an ihre Kindheit in Dornensee zurück denkt. Doch ihr "zu Hause" ist definitiv Schneehag. Auch ihre Kinder erzieht sie zu reinen Weidenern, verschweigt diesen aber natürlich nicht ihre Abstammung. Durch ihre Erfahrungen bei ihrer Heirat und mit einigen anderen Familienmitgliedern in der Zeit danach interessiert sie die Familie Mersingen so gut wie nicht. Ausnahme bildet dabei lediglich ihre Eltern und Geschwister. Auch wenn zwei ihrer Kinder durch den Vertrag, den ihr Vater und Firians Mutter damals geschlossen haben, den Namen Mersingen tragen, sieht sie keineswegs ein, dass diese für Familienpolitik der Mersingen missbraucht werden.
Stand sie anfangs den Schnewlins neutral gegenüberstand verachtet sie diese inzwischen ebenso wie ihr Gatte.
Durch die Einnahmen, die sie aus der Bewirtschaftung der Baduarsburg erhält, steht Adaque inzwischen eine ordentliche Menge Gold zur Verfügung. Dabei verheimlicht sie vor ihrem Mann, dass sie den größten Teil davon in Gareth bei einem Bankhaus deponiert. Sie will dies als Notreserve dort in Sicherheit wissen da ihr die Geschichten über den Orkensturm und den Verheerungen die ein solcher mit sich bringt Angst machen. Wenn Firian von dieser ihm vorenthaltenen Reserve erfahren würde, würde es wahrscheinlich zu einem großen Streit kommen. Da er dieses Geld sicherlich in weitere Kämpfer, Waffen oder Rüstungen stecken würde.

BEZIEHUNGEN

• Freunde & Verbündete
Folgt

• Feinde & Konkurrenten
Folgt

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterbunden & sonstigen Gemeinschaften
Folgt

BRIEFSPIEL

• Spieler
Sabine Zeitler