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• Name: Lavinija Auenwacht von Feynwerth
• Titel: Junkersgattin zu Flachswerder
• Spieler: J. Behler
• Wappen: Folgt
• Lehen: Junkerngut Flachswerder; Das im südlichen Teil von Mittenberge gelegene Gut Flachswerder bildet den östlichsten Zipfel der Baronie, direkt angrenzend an die Stadtmark Trallop und den Pandlaril. Es besteht vor allem aus einem Dorf, dessen Bewohner vom Anbau von Flachs und Bausch und vom Fischfang leben. Seinen Namen hat es jedoch von dem Werder im Pandlaril, von dem aus die kleine Wasserburg Feynwerth den Fluss beherrscht.
• Geburtsjahr: 14. Thex 1016 BF
• Familienstand: Vermählt mit Eilhart Isewein Hardger von Mäuseburg seit dem 12. Peraine 1032
• Hauptgottheiten: Ifirn, die Fee Pandlaril
• Beschreibung: Lavinija ist eine Heranwachsende, deren noch etwas mädchenhafter Körper schon ahnen lässt, dass aus ihr einmal eine wunderschöne Frau werden wird. Dunkles, seidig glänzendes Haar fällt ihr fließend bis über die Schultern und rahmt mild-rosige Wangen ein. Das Gesicht ist von ebenmäßigen Zügen bestimmt. Diese und die großen, leicht mandelförmigen, dunklen Augen mit den goldenen Einsprengseln sind vermutlich Zeugen des vielmals in die Familien eingeflossenen elbischen Blutes. In diesen von kleinen Lichtpunkten erhellten unergründlichen Brunnen dunkler Tiefe vermag sie schon in diesen jugendlichen Jahren die Blicke ihrer Betrachter zu bannen. Auch an den Ohren vermag man vielleicht noch ein wenig elfisches Erbe zu erkennen. Sie sind zwar nicht mehr so prägnant wie bei ihren nichtmenschlichen Ahnen, scheinen jedoch ein wenig spitzer zuzulaufen als bei Menschen üblich. Üblicherweise trägt sie edle, wenn auch einfach und nicht zu ausladend gestaltete Kleider. Bei der Arbeit mit den Greifern und bisweilen auch beim niederen Flug, wenn ein Kleid nur stören würde, nimmt sie auch mit eng anliegenden Hosen vorlieb. Zusammen mit den von ihr ebenso gern getragenen Miedern betonen diese ihre vielversprechende Figur. Bei der Jagd ziert ihr kleines Köpfchen bisweilen eine kecke Kappe, an der Krempe die beeindruckende Schwungfeder eines mächtigen Adlers. Farblich lässt sie sich dabei nicht unbedingt einschränken. Ihr liegen Blau- und Grüntöne, gern in Verbindung mit Silber, ihrer Wappenfarbe, aber auch viele weitere Farben. In eherner Rüstung sieht man sie hingegen nur, wenn es wirklich nötig ist, ansonsten tut es bei Bedarf feste Lederkleidung.
• Aventurische Informationen: Lavinija hat ihren Weg zwar noch nicht gefunden, dennoch ist sie eine recht selbstbewusste Persönlichkeit, die den vermeintlich ausgemachten Pfad zielstrebig verfolgt. Wie junge Menschen im Übergang zum Erwachsenwerden eben so sind. Dass sie als Einzelkind nach dem frühen Verlust der Mutter vom Vater wie sein Augapfel gehütet wurde, gab ihr dabei ein ganz eigenes Gefühl der eigenen Wertschätzung. Zu oft hat man ihr vielleicht etwas zu viel durchgehen lassen. Tatsächlich war Vermählung mit dem Ritter des Hains, Eilhart von Mäuseburg wohl das erste Mal, dass ihr Vater ihr nicht ihren Willen ließ. Dennoch ist sie kein völlig verzogenes Gör, da es am Hof ihres Vater zum Glück auch eine resolute Amme gab. Und auch ihr Knappinnenvater Anfortas von Feyring-Liliengrund hat einen etwas strengeren Erziehungsstil, was ihr nicht zum Schlechtesten gereichte. So bietet sich ihr die Möglichkeit nach einer schönen und behüteten Kindheit zu einer selbstbewussten, aber hoffentlich nicht sich selbst überschätzenden und wunderschönen Edeldame zu werden. Lavinija liebt es sich gut und vorteilhaft ihrem Rang entsprechend zu kleiden. Auch wenn sie sich bei der Jagd oder der Arbeit mit ihren Vögeln zu ihrem Leidwesen schon mal schmutzig macht, legt sie doch größten Wert auf ein angemessenes Äußeres und Reinlichkeit. Ähnlich hält sie es auch in ihren Gemächern. Staub oder gar Spinnennetze sieht sie dort gar nicht gerne.
• Besonderheiten: Sie ist ihrem Gatten nicht, vielleicht auch nur noch nicht, wirklich zugetan, da die beiden gegen ihren Willen verheiratet wurden. Ob sich die Beziehung noch zum Guten entwickeln wird, wissen wohl allein die Götter oder auch deren Gegenspieler. Zumindest wird sie erkennen, dass diese Verbindung ihr und ihrer Familie im Streben um den „Thron zwischen den Burgen“ dienlich sein wird.
• Meisterinformationen: Neben den äußerlich noch zu erkennenden Spuren des elbischen Erbes ist Lavinija auch noch etwas von der Magie ihrer langlebigen Vorfahren geblieben. Es ist ihr allerdings nicht möglich, diese Kraft bewusst zu kontrollieren. Sie ist eine Magiedilettantin wie sie im Buche steht und die ritterliche Ausbildung hätte ihre geringen magischen Kräfte beinahe zum Erliegen gebracht. Vielleicht trägt sie daher auch so ungern länger die übliche eiserne Rüstung einer Ritterin. Regeltechnisch besitzt sie das Meisterhandwerk Menschenkenntnis und Überzeugen und die übernatürlichen Begabungen Bannbaladin und Blick in die Gedanken. Man stelle sich dies jedoch weniger wie eine magische Spionin, sondern eben wie junges Mädchen vor, aus dem hin und wieder die magischen Fähigkeiten hervorbrechen. Besonders letzteres hat oft zunächst verwirrende Wirkung auf die junge Adlige. Man sollte es sich vorstellen, wie bei Mel Gibson in ‘Was Frauen wollen‘, nur dass Lavinija nicht so oft und auch nicht so klar die Gedanken der Menschen um sie herum wahrnimmt, als dass sie sich daran gewöhnt und das Phänomen durchschaut oder gar unter Kontrolle hätte. Dies ist vor allem natürlich dadurch bedingt, dass sich ihre besonderen Talente ja in unterschiedlichen Ausprägungen zeigen (Menschenkenntnis und Blick in die Gedanken unterscheiden sich ja nun mal deutlich in ihrer Wirkung). Lavinijas extreme Abneigung gegenüber oder besser Angst vor Spinnen sowie ihre Raumangst rühren von einem traumatischen Kindheitserlebnis her. Sie wurde im Alter von 5 Jahren in einem alten Keller verschüttet und musste mehrere Tage im feuchten Dunkel ausharren. Sie war allein bis auf die kleinen, vielbeinigen Wesen, die auf ihr herumkrabbelten.
• Stärken: Sie weiß was sie will. Trotz ihrer Jugend hat Lavinija eine herausragende Menschenkenntnis und ihrem Gegenüber fällt es oft allzu schwer, ihr eine Bitte, und sei sie auch nur angedeutet, abzuschlagen. So mancher hatte gar schon beim ersten Aufeinandertreffen das Gefühl, das Mädchen schon lange zu kennen und ihr in freundschaftlichen Gefühlen verbunden zu sein (siehe M-Infos). Auch ihr Vater und auch der ein oder andere Erzieher scheinen diesem „Charme“ zumindest zeitweise verfallen zu sein. Auch mit Tieren kann sie gut umgehen, vor allem Vögel haben es ihr angetan.
• Schwächen: Etwas verzogen und dazu auch noch ihren eigenen Dickkopf, hysterische Abneigung gegenüber Spinnen, Angst in dunklen und engen Räumen
• Hauszugehörigkeit: Sie ist eine Nachfahrin der alten Baronsfamilie Mittenberges, den Auenwachts.
• Wichtige lebende Verwandte: Seine Hochgeboren Ferling Auenwacht von Feynwerth, der Altjunker zu Flachswerder
• Herausragende Ahnen: Dräufang Auenwacht, erster Baron Mittenberge dieses Geschlechts Baerngrimm Auenwacht von Mittenberge, der Sohn Dräufangs, gründete mit Kerling von Mosgrund nach der Wiederentdeckung eines alten Tairach-Altars den Schnitterkult Nirondel Feynwächter, auch einfach die Fey genannt, die Gründerin der Feynwerther-Nebenlinie. Sie war die Tochter des damaligen Barons Gerondiel Auenwachtr. Lauriel Auenwacht, die Tochter Nirondels, wart als erste mit dem Gebiet des heutigen Flachswerders belehnt.
• Freunde & Verbündete: Gräfin Walderia von Löwenhaupt will weder den derzeitigen Landvogt Arnulf von Falkenstein noch den Sohn ihres einstigen Lieblingsneffen Baeromar von Geltring-Weiden auf dem Thron des Burgenlandes sehen und unterstützt daher den Anspruch der letzten Auenwachter.
• Feinde & Konkurrenten: Der Landvogts der Baronie Mittenberge, Arnulf von Falkenstein ist einer der ärgsten Rivalen der Auenwachts von Feynwerth im Kampf um den Thron Mittenberges. Rahjane von Löwenhaupt, Gräfin Walderias Schwester, ist eine weitere Gegenspielerin in dieser Auseinandersetzung. Sie will ihren Enkel Rupold Avon von Geltring-Weiden auf dem Thron zwischen den Burgen sehen (Fantholi 35, S.24-26).
• Kurzcharakteristik: Erfahrene Jägerin, unerfahrene Ritterin, positiv beeindruckendes Äußeres
• Bemerkenswerte Vor-/Nachteile: Gutaussehend, Magiedilettant (Viertelzauberer), Meisterhandwerk Menschkenntnis und Überzeugen, Übernatürlich Begabung Blick in die Gedanken und Banbaladin; Angst vor Spinnen, Niedrige Magieresistenz, Raumangst
• Herausragende Eigenschaften: KL, IN, CH, NG
• Herausragende Talente: Bogen, Schleuder, Schwerter, Körperbeherrschung, Reiten, Stimmen imitieren (Tierstimmen), Fährtensuchen, Tierkunde, Abrichten Sprachen: Isdira
• Beziehungen: ... in Weiden: gering ... in Bärwalde: hinlänglich
• Finanzkraft: Gering
• Zitate: „Ich soll irgendeinen blöden gräflichen Ritter ehelichen? Einen, den ich höchstens mal von weitem beim Turnier gesehen habe und von dem ich nicht mehr weiß, als dass er sich gern mit der ganzen Welt herumschlägt?! Auf keinen Fall!“
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