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Andîlgarn von Gugelforst
Titel: Altbaron
Lehen: Ehemals Weidenhag (Wei-IV-06)
Tsatag: 4. FIR 980 BF
Familienstand: Witwer
Nachkommen: Zwei Töchter, ein Sohn
Kurzprofil: Milder, aber meisterlicher Ritter und Zecher, durchschnittlicher Verwalter
Verwendung: Überaus geselliger und gerechter Adeliger, der hilft wo er kann und bei götterfürchtigen und aufrechten Menschen keinen Unterschied zwischen Adeligen und Gemeinen macht

• Name
Andîlgarn von Gugelforst zu Weidenhag

• Titel
Altbaron von Weidenhag

• Wappen
Auf Gold ein roter, aufrecht schreitender Wolf

• Lehen
bis 1034 BF Baronie Weidenhag (Wei-IV-06);
Überwiegend hügeliges Gelände, dazu wird die Baronie stark von Wäldern beherrscht. Zwischen den großen Waldstücken liegt aber einiges fruchtbares Land mit ein paar kleinen Weilern und einer erklecklichen Anzahl an Höfen.

• Tsatag
4. Firun 980 BF

• Familienstand
Witwer Rodwigas von Saith-Eichstein (983 bis 1023 BF, Baroness zu Brachfelde);
Drei Kinder: Gwidûhenna (1005 BF),  Wilfred (1007 BF) und Ullgrein (1009 BF)

• Hauptgottheit
Rondra und Travia

• Beschreibung
Andîlgarn ist ein stattlicher Mann von 8,5 Spann Größe und einem beachtlichen Körperumfang. Letzteres ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der alternde Recke seine Zeit inzwischen lieber bei gutem Essen mit Gefolge und Gästen, als bei Waffenübungen verbringt. Er hat schulterlanges, ergrautes Haar, welches in seiner Dichtheit und Kraft einer Löwenmähne ähnelt und trägt einen wallenden Vollbart. Vielen seiner Gäste bleiben vor allem seine milden braunen Augen in Erinnerung, die neben einer gewissen Milde und Freundlichkeit in manchen Momenten auch das feurige Wesen des alten Recken nicht verbergen können, dass, so scheint es, noch immer tief in seiner Seele schlummert. So bietet der Altbaron immer noch ein eindrucksvolles Bild, wenn er gerüstet in seiner alten Plattenrüstung (Spötter meinen, sie stamme noch von seinem Vater aus der Regierungszeit Kaiser Retos und haben damit nicht unrecht) mit Lanze, Schild und Streitkolben auf seinem edlen Tralloper in die Schlacht reitet. Alltäglich kleidet sich der Altbaron von Weidenhag in einfache und bequeme Tuniken aus Wolle.

• Aventurische Informationen
Der Altbaron von Weidenhag ist ein wohlbeleibter Mann, der über die Grenzen seines Lehens hinaus als überaus geselliger und gerechter Landesvater bekannt ist. Seinen vielen Gästen am Hag, seien sie nun von Stand, oder nicht, begegnet seine Hochgeboren stets zuvorkommend und beweist dabei große Weltoffenheit - eine Tatsache, die bei manchem Vertreter des konservativen Adels ein erstauntes Stirnrunzeln hervorruft. Früh im Leben Andîlgarns zeigte sich seine Begeisterung für das Waffenhandwerk - als junger Ritter eiferte er den großen rondrianischen Recken aus den vielen Sagen und Legenden nach, die er sich von den Schreibern seines Vaters verlesen ließ, denn der junge Andîlgarn zeigte wenig Begeisterung für derlei "Gelehrtenkram" wie Lesen und Schreiben (Dinge, die er auch heute nur leidlich beherrscht). In den vielen Schlachten und Kriegen der jüngeren Vergangenheit gegen Thronräuber, Orks, Oger und Borbarad erkannte Andîlgarn jedoch nach und nach, dass der Krieg an sich wenig mit den gehörten Heldengeschichten und Sagen gemein hatte und spätestens seit dem Schlachtentod seiner geliebten Gemahlin erlosch in ihm die Illusion vom ehrenhaften Kampf und Tod in der Schlacht vollends. Nur noch selten packt ihn der in ihm schlummernde alte Ehrgeiz, dann ist er immer noch ein ehrfurcherregender Gegner, gilt der Altbaron ja immer noch als einer der besten Tjoster Weidens. Seit dem tragischen Tod seiner geliebten Frau gilt seine ganze Liebe und Zuneigung seinen beiden hübschen Töchtern Gwidûhenna und Ullgrein - von seinem Sohn Wilfred trennte er sich vor Jahren im Streit.

• Stärken
Andîlgarn ist ein Ritter des alten Schlages wie er im Buche steht; Ehrlich, loyal, furchtlos und treu

• Schwächen
Seit dem Tod seiner geliebten Frau übermannt ihn immer wieder eine gewisse Trauer, die er dann in Wein und Bier zu ertränken versucht. Er zeigt nur noch wenig Interesse für seine einstigen Aufgaben als Baron und ist froh darüber, dass seine Tochter die Verwaltung des Lehens übernommen hat. Andîlgarn verbringt seine Zeit lieber mit seinen Gästen in der Halle des Hags und lässt sich hierbei, bei Speis und Trank, vor allem Sagen und Berichte aus anderen Reichsteilen erzählen.

• Hauszugehörigkeit
Haus Gugelforst

• Freunde & Verbündete

Jeder götterfürchtige, aufrechte Weidener, sei er nun von Stand oder nicht

• Feinde & Konkurrenten

Konflikte löst er meist mit einem gemeinsamen Humpen, deshalb keine bekannt

• Kurzcharakteristik
Milder, aber meisterlicher Ritter und Zecher, durchschnittlicher Verwalter

• Herausragende Eigenschaften

MU, KO, KK, Aberglaube, Neugier

• Herausragende Talente

Hiebwaffen, Lanzenreiten, Schwerter; Selbstbeherrschung, Zechen; Sagen/Legenden

• Beziehungen

... in der Heldentrutz: ansehnlich
... in Weiden: hinlänglich

• Finanzkraft

Gering
 

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