| Baronie Weidenhag |
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I Derographie:
Die Baronie Weidenhag liegt im praioswärtigen Teil der Grafschaft Heldentrutz, zwischen Ulmenau und dem Fluss Dergel. Die Grenzen der Baronie werden größtenteils von Wäldern, Flüssen und Wegen bestimmt. Die Firunwärtige Grenze zur Baronie Herzoglich Waldleuen zieht sich vom Karrenweg zwischen Ulmenau nach Bingen über die Grenze des Hohenforstes bis zur Baroniegrenze zu Herzoglich Weiden. Die Efferdwärtige Grenze zu eben diesen Landen verläuft durch den dichten Hohenforst und war schon oft Zankapfel zwischen den hiesigen Baronen, die sich schon beinahe aus Tradition gegenseitig vorwerfen, dass die Grenzsteine vom jeweils anderen zu seinen Gunsten versetzt werden. An der Rahjawärtigen Grenze zur, in der Mark Greifenfurt gelegenen Baronie Helbrache gibt es jedoch nichts zu rütteln, verläuft diese doch entlang des Dergels. Bei Südhag verläuft die Grenze weiter entlang des Flusses Dornenwasser zur Bärwaldener Baronie Herzoglich Dornstein. Rahjawärts grenzt die Baronie an die, in der Grafschaft Bärwalde liegende Baronie Kaiserlich Blaubinge.
Weidenhag wird von drei großen Waldstücken beherrscht – den Dûrenwald, den Hohenforst und den Wargenforst. Zwischen diesen Waldstücken liegen hügelige Ebenen, die vor allem zwischen den beiden Wasserläufen Dergel und Pergel besonders fruchtbar sind. Betritt man die Baronie über den Hagweg von Waldleuen kommend, so erreicht man eine sanft hügelige und fruchtbare Vorgebirgslandschaft, die der Einheimische, gleich der nahen Ansiedlung in der firunswärtigen Nachbarbaronie, "Ulmenau" nennt. Dieses Gebiet ist mit der Ausnahme des Hauptortes der Baronie wenig bewohnt, was vor allem daran liegt, dass die Überlebenden, der hier vor einigen Götterläufen in kleinen Weilern verstreut lebenden Familien seit den letzten beiden Orkenstürmen in der sicher scheinenden Nähe des Baronsitzes beim Dorf Weidenhag siedeln. Folgt man einige Meilen vor dem Dorf Weidenhag dem ausgetretenen Trampelpfad in Richtung Efferd, so trifft man alsbald auf den Hohenforst. Der in Weidenhag liegende Teil des mächtigen Forstes wird von den Einheimischen gern als "Biberwald" bezeichnet. Der wildreiche und nicht immer ungefährliche Wald hat seinen Namen von den Dutzenden Nagern, die hier am fischreichen Pergelbach siedeln und von den hiesigen Menschen nicht immer als Segen angesehen werden. Direkt am Rande des Waldes liegt das Dorf Meisen mit der "Burg" Biberwald, auf welcher das Adelshaus Hadamar über das gleichnamige Junkergut herrscht.
Folgt man dem Pergelbach von Meisen aus in Richtung des Hagweges trifft man nach einigen Meilen des Wanderns auf die drittgrößte Ansiedlung der Baronie. Das Dorf Pergelfurt liegt etwas abseits des Hagweges und der namensgebenden Furt direkt am Pergelbach gelegen. Direkt am Hagweg findet der geneigte Wanderer den Sitz einer alten Weidenhager Adelsfamilie. Das Gut Düsterfurt der Familie Hartungen-Düsterfurt liegt an einer leichten Anhöhe direkt oberhalb des Pergelbaches. Über die gleichnamige Düsterfurt ist es einem gefahrlos möglich über den Pergelbach setzen. Auf der anderen Seite des Wasserlaufes erreicht der Reisige das fruchtbare Hügelland der sogenannten "Wargenkuppen".
Das Land zwischen den Flüssen Pergel und Dergel ist neben den Dergelauen das Fruchtbarste der gesamten Grafschaft. Hier finden sich eine erkleckliche Anzahl von kleinen Weilern und Höfen, die jedoch nach dem letzten entvölkernden Orkensturm zu einem großen Teil noch nicht wieder aufgebaut und bewohnt sind. So mag es gar vorkommen, dass einige der verlassenen Bauten immer noch von den ruhelosen Seelen ihren einstigen Bewohnern bewohnt werden und man deren Klagelieder in so mancher Nacht, in welcher das Madamal im Rad steht über das Land klingen. Der Reisende entdeckt auf Gang über den Hagweg von Pergelfurt aus in Richtung Praios neben einer Unzahl von blökenden Schafen auf den vielen saftig grünen Weiden unter anderem auch das Perainekloster "Alma Mater", das auf einer Hügelkuppe kurz vor dem finsteren Dûrenwald gelegen ist. Folgt man der Wegkreuzung beim Kloster in Richtung Efferd erreicht man über den Perdans-Weg nach einigen Meilen das Dorf Wargentrutz am Rande des verwunschenen Wargenforsts. Wargentrutz beherbergt neben einer der ältesten Burgen dieser Gegend mit der Statue der Liebenden auch ein Pilgerziel der Rahja-Gläubigen. Bewegt man sich vom Wargenforst aus den Dergel stromabwärts in Richtung Rahja erreicht man mit der Dûrenbrück schon bald die einzige Möglichkeit in der Baronie, den Dergel in die Mark Greifenfurt zu überschreiten. Das kleine Dorf Dûrenbrück liegt direkt am Hagweg gelegen am Rande des düsteren Dûrenwaldes. Von Dûrenbrück aus erreicht man über die hier ansässigen Dergelflößer problemlos per Floß Südhag - die südlichste Siedlung der Heldentrutz. Die Schwesternsiedlung der Stadt Nordhag liegt direkt am Dergel und dem praioswärtigen Rand des Dûrenwaldes. Von hier aus entspringt das Dornenwasser, welches bis tief in die bärwaldener Baronie Herzoglich Dornstein fließt. II Besondere Orte: • Der Wargenforst Der düstere Wargenforst (Isdira: Lagratan) erstreckt sich über ein großes Gebiet, eingebettet zwischen den beiden Wasserläufen Pergel und Dergel, sowie der fruchtbaren Wargenkuppen. Es existieren viele Geschichten über den mythischen Forst in der praioswärtigen Heldentrutz – so viele, dass es einem beinahe unmöglich gemacht wird auch nur eine dieser Märchen zu glauben... • Ruine Welkensteyn Glaubt man den Einheimischen, so steht die von „Alfenhand“ geschaffene Burg schon immer da und die Alten erzählen gar, dass die Gemäuer einst erst mit der fortschreitenden Rodung des Forstes freigelegt wurden. Es darf deshalb Grund zur Annahme bestehen, dass Burg Welkensteyn schon älter als die menschliche Besiedelung dieser Breiten und die damit verbundene Urbarmachung des Landes ist... • Statue der Liebenden Die Statue zeigt einen menschlichen Mann und eine elfische Frau in inniger Umarmung und viele Weidenhager sehen in diesen beiden Perdan und Alari, die mythischen Stammeltern der ehemaligen Baronsfamilie Welkenstein... • Der Dûrenwald Der geheimnisvolle Dûrenwald, der sich über die Baronien Ksl. Blaubinge, Hzgl. Dornstein und Weidenhag erstreckt, hat seinen Namen von den mystischen Hüterbäumen (Dûren), die hier vereinzelt auftreten. Den Legenden nach sollen diese Bäume beseelt sein und hin und wieder "erwachen" um sich unliebsamer Eindringlinge in "ihren" Wald zu entledigen oder gar ihren Standort zu verändern. Es soll sich hierbei um Hüter von besonders reinen Quellen oder anderer besonderer Stätten handeln. Aus den Hüter-Bäumen ging später die Tradition der Herzbäume hervor, die im Zentrum vieler weidener Burgen zu finden sind. Allein die Elfen der Herbstlaub-im-Nebel-Sippe sind allem Anschein dazu in der Lage, die "träumenden Bäume", wie sie sie nennen, zu besänftigen und seit Jahrhunderten ruhig zu halten. • Hain der weißen Maid "...Zu dieser Zeit lebte mit Yann dem Waydmann ein weithin bekannter Jäger in seiner Holzburg in der Nähe des heutigen Mittenwalde und er sah eines Abends eine liebliche weiße Maid im Beisein einiger Hirschen und Hasen an einer Waldlichtung auf einem Baumstumpf sitzen und weinen. Ohne zu wissen, dass es sich bei ihr um die leibhafte Ifirn handelte, die dort das Verschwinden ihrer Tochter betrauerte, schwor er ihr, betört durch ihren göttlichen Liebreiz, das Silberschwänlein zurückzuholen... ... Auch heute noch gilt eben jene Waldlichtung nahe dem heutigen Dorf Mittenwalde, an der Ifirns Tränen Dere berührten, als der Weißen Maid heilig, da diese als Jagdziel in größter Not schon so einige Menschen vor dem Hungertod bewahrte..." - gehört in der Wegtaverne "lauerndes Spitzohr" nahe Mittenwalde • Die Düsterfurt Nahe dem gleichnamigen Rittergut ist es dem Reisenden gefahrlos möglich, den Pergelbach an der Düsterfurt zu überqueren. Den Namen hat die Furt von den drei düsteren Findlingen, die hier aus dem Wasser ragen. Nur wer sich näher mit den Steinen auseinandersetzt, wird man krude Zeichen erkennen, die beinahe zur Unkenntlichkeit verwittert auf einen orkischen Ursprung hindeuten. Ein Analysemagier wird in den Findlingen Magie schamanischen Urspungs feststellen können und die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei der Düsterfurt um einen alten Ritualplatz der Orks handelt. |
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