Edlengut Bragenfelden

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Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Moosgrund
Gutsherr: Edler Grothan Ysger von Estven zu Bragenfelden
Wappen: schwarze Theatermaske auf goldenem Schild
Einwohner: etwa 100
Orte: Dorf Theabrandt, Isgreinsleg, Dornschildhaus, Odilensturm
Tempel: Phex; Rondrakapelle, Firunschrein
Garnison: 1 Dienstritter, 2 Waffenknechte und Schildmaiden, 1 Grenzer
Landschaft: Bragensrode (hügeliges Hutweideland), Ifirnstann, Laravarwald
Wege: Saither Pfad (nach Grevenstein oder Mallaith), Lidariensweg (nach Balsaith), Ahrpfad (nach Fichtenhain)
Besonderheiten: XXX folgt XXX

 

Das Edlengut Bragenfelden liegt in der hügeligen Ebene zwischen Ifirnstann und Laravarwald, die auch Bragensrode genannt wird. Seine Hauptsiedlung, das Dorf Theabrandt liegt in Sichtweite wildreicher Wälder und ist von Feldern und Hutweiden umgeben. Der Bocksberg überragt die Region und einige kleine Bäche, die in den Wäldern und Hügeln entspringen, sorgen dafür, dass das Land fruchtbarer ist, als man annehmen sollte.
In Theabrandt gabelt sich der Saither Pfad, führt unter gleichem Namen weiter nach Nordwesten gen Mallaith, nach Norden als Lidariensweg durch den Ifirnstann nach Balsaith und nach Westen als Ahrpfad nach Fichtenhain.

Aus der Geschichte Bragenfeldens
Die Geschichte des Edlenguts ist durchaus tragisch. An dieser Stelle brannten Orks vom Stamm der Gharrachhai ein Trosslager der Theaterritter nieder, als diese um das Jahr 330 BF erstmals gegen die Schwarzpelze zogen. Da die wenigen Ritter dennoch siegreich blieben und die Schwarzpelze vertreiben konnten, entschlossen sie sich hier ein festes Lager zu errichten und begannen mit dem Bau einer Motte. Recht zügig zogen Bauern und Jäger hierher, den Schutz der Geweihten suchend. Doch die Ansiedlung wurde durch die Sonnenlegion erneut niedergebrannt, denn es hieß, dass die rondrageweihte Pfalzgräfin Lofanheid Nordfalk hier Unterschlupf gefunden hätte.
Danach ist erst im Jahre 637 BF urkundlich erwähnt, dass die Motte wiedererrichtet werden sollte, als Baronin Nanduhild den Prozess der Heiligsprechung der Herzogin Odila zum Anlass nahm, den Ort wieder einer rondrianischen Bestimmung zuzuführen und mit den Sennmeistern der Orkenwehr vereinbarte, zur Stärkung der Kirche der Leuin den Gut fortan ausschließlich an Löwenritter zu vergeben und einen Teil des Zehnts unmittelbar an die Kirche zu geben. Seit dieser Zeit hatten erst die Sennmeister der Orkenwehr, dann die Abtmarschälle des Rhodensteins und heuer die Sennmeisterin des Nordens das Recht den Moosgrunder Baronen den Edlen von Bragenfelden zu benennen.


Die Hochmotte Bragenfelden

Grafschaft: Bärwalde
Baronie: Moosgrund
Burgherr: Edler Grothan Ysger von Estven zu Bragenfelden
Burgmann Eschgar Feyring
Art der Burg: Hochmotte
Bewohner: etwa 10
Tempel: Rondrakapelle
Herzbaum: Steineiche
Garnison: 1 Dienstritter, 2 Waffenknechte und Schildmaiden
Besonderheiten: XXX folgt XXX

 

Die Hochmotte Bragenfelden erhebt sich auf einem fast 10 Schritt hohen und 35 Schritt durchmessenden künstlichen Hügel und besitzt eine kleine Vorburg, die auf einem 3 Schritt hohen Hügel angelegt wurde. Die Anlage wird von festen Palisaden geschützt und ist von einem Ringgraben umgeben. In einem größeren Seitengebäude ist die Andachtshalle der Rondra untergebracht, die auch der Heiligen Lutisana geweiht ist. Ein einfaches Standbild der Göttin beherrscht von Feuerschalen und einem Opferstein umgeben die Halle und wird von kleineren Statuetten der Lutisana und der Herzogin Odila flankiert. Mehrere Fundstücke von den Feldern schmücken die Kapelle, so auch größere Stücke von einem Kriegsbanner des Theaterordens, dessen Rot geradezu frisch leuchtet. Bis heute hängt hier auch ein Banner des Dominiums Orkenwehr und seit der Ankunft Grothans ist ein Banner aus seiner Heimat dazugekommen.
Einmal im Mond versammeln sich die Wehrfähigen des Dorfes hier zu einem Göttinnendienst, den der Löwenritter abhält und am Tag des Schwurs ist die Kapelle allen zu einem großen Fest geöffnet.


Das Dorf Theabrandt

Grafschaft: Bärwalde
Herrschaft: Junker Grothan Ysger von Estven zu Bragenfelden
Schulze Olin Gutsanger
Wappen: keins
Einwohner: etwa 90
Garnisonen: 1 Dorfbüttel
Tempel: Phex; Firunschrein
Gasthöfe: Gasthof Kreuzweg, Schänke Goldhelm
Wirtschaft: Kontor Wortinger, Kürschnerei Ibendinger
Besonderheiten: Das Dorf steht auf zwei mächtigen Walstätten und noch heute werden von Zeit zu Zeit Artefakte aus diesen beiden Schlachten in den Feldern gefunden.
Stimmung: Man weiß sich mit Axt und Beil zu verteidigen und hält die Tugenden Rondras hoch. Ansonsten achtet man die Gastfreundschaft hoch, macht darum jedoch kein Gewese oder prinzipiell viele Worte, denn die Gegend ist rau und das Leben hart.

 

Das kleine Dorf wird von einer einfachen Palisade geschützt und weist zwei Tore auf, die mit Einbruch der Dunkelheit geschlossen werden. Man merkt, dass häufiger Reisende durch das Dorf kommen, ist Theabrandt doch ein wichtiger Haltepunkt auf der Reise nach Brachfelde oder Mittenberge. Ohne Probleme kann man hier einen Hufschmied finden oder einen Wagner, der ein zerbrochenes Rad instand setzen kann. Ebenso bieten viele Krämer ihre Waren am Dorfplatz an, auf dem sich eine ausladende Linde erhebt.
Bis heute finden Bauern und Hirten von Zeit zu Zeit beim Pflügen oder auf der Hut verrostete Schwerter und Kettenhemden, geflammte Orksklingen und krude Pfeilspitzen oder seltenes vergoldete Rüstungsteile von Sonnenlegionären – die geweihte Holzstatuette der Theaterritter jedoch, die den Sagen nach in den Feldern vor den Inquisitoren versteckt wurde, ist bis heute nicht wieder aufgetaucht.
Der Hass auf die Schwarzpelze, die Liebe zur Göttin des Krieges und ein gerüttet Maß an Misstrauen, das der Kirche des Götterfürsten entgegengebracht wird, sind kennzeichnend für die Theabrandter, die im Ruf stehen, hartnäckig und ausgesprochen unerschütterlich zu sein.

 

Wichtige Gebäude in Theabrandt

Schattenhalle – Phextempel
Der kleine Phextempel hat einen regen Handel mit Reliquien und Devotionalien aufgebaut. Vogtvikar Thordenan von Trallop und sein Mondschatten Grîmlind haben es sich zur Angewohnheit gemacht den Bauern und Hirten ihre Fundstücke für einen soliden Preis abzukaufen und mit gutem Gewinn in Trallop oder Donnerbach an Pilger zu verkaufen. Seltene und kostbare Stücke jedoch wechseln ihren Besitzer nur im Tausch; für Gefallen oder andere wertvolle Gegenstände. Die Schattenhalle ist auch bekannt dafür, dass sie Verträge für Krämer, Marketender oder Händler aushandelt oder aufsetzt und daran ebenfalls klingende Münze verdient.